Forscher verraten, warum wir nicht auf der rechten Seite schlafen sollten

Guter und erholsamer Schlaf ist wichtig, denn er trägt einen großen Teil zu unserer Gesundheit bei. Das „Journal of Clinical Gastroenterology“ hat nun eine aktuelle Schlafstudie veröffentlicht, die neue Ergebnisse über den Zusammenhang von Schlafposition und verschiedener gesundheitlicher Probleme liefert.
Mediziner und Forscher haben herausgefunden, dass es gesünder ist, auf der linken als auf der rechten Körperseite zu schlafen. Und dafür gibt es mehrere triftige Gründe:
Unsere Hauptschlagader, die Aorta, ist von Natur aus nach links gebogen, sodass das Blut, wenn wir auf der rechten Seite schlafen, ständig „bergauf" gepumpt werden muss. Das ist auf Dauer anstrengend für das Herz, der Körper muss permanent arbeiten und kommt nicht zur Ruhe.
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Schlafen wir hingegen auf der linken Seite, beugen wir zugleich unangenehmen Verdauungsproblemen und Sodbrennen vor, da die Magensäure nicht so leicht zurück in die Speiseröhre fließen kann, die von rechts in den Magen verläuft. Die Verdauungssäfte werden besser verarbeitet und können anschließend über die Bauchspeicheldrüse abgesondert werden. Wer auf der rechten Seite schläft, behindert die Bauchspeicheldrüse eher.
Auch das Lymphsystem, über das laufend Nährstoffe wie Proteine oder Glukose transportiert sowie Abfallstoffe ausgeschieden werden, wird durch das Schlafen auf der linken Seite unterstützt.
Noch ein Plus für Links-Schläfer: Wichtige Organe wie etwa die Milz, der Magen oder die Bauchspeicheldrüse befinden sich auf der linken Körperseite und funktionieren daher in der empfohlenen Schlafposition am besten, da sie nicht eingeklemmt oder belastet werden.
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