Diese Fotoserie zeigt, wie sehr uns der erste Eindruck manchmal täuscht

Der Londoner Fotograf Alan Powdrill porträtiert in seiner Fotoserie Covered verschiedene Charaktere, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben. Auf den zweiten allerdings schon. Man muss sich nur die Mühe machen und etwas genauer hinschauen. Hinter die Fassade, die bei den meisten von ns eben die Bekleidung bildet.
Zunächst hat Powdrill seine Modelle in ihrer Hülle aus Kleidung angezogen fotografiert, danach haben sie sich entkleidet – zumindest bis auf die Unterhose. Schon während des Entkleidens offenbart sich, dass jedes seiner Modelle nahezu von Kopf bis Fuß tätowiert ist.
Galten Ganzkörper-Tattoos früher noch als anrüchig, sind sie heute weitestgehend akzeptiert und gehen als hippe Accessoires durch. Betrachtet man die Vorher-Nachher-Bilder von Powdrill, auf denen die tätowierten Personen einmal mit und einmal ohne Kleidung abgelichtet wurden, wirken die Körperkunstwerke aus Tinte jedoch wesentlich beeindruckender.
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Mal ehrlich – wer hätte schon gedacht, dass sich hinter den üblichen Büro- oder Freizeitoutfits der Protagonisten solch aufwendige und auffällige Ganzkörper-Tätowierungen verstecken? Im Vorbeigehen auf der Straße sieht man ihnen ihre außergewöhnlichen Körper nämlich nicht an.
Und genau deshalb ähnelt Fotoserie in gewisser Weise einer Art Studie, einer, die sich mit der Macht des ersten Eindrucks beschäftigt. Überzeugt euch selbst: