„Sex and the City 3“ ohne Kim Cattrall? Ohne mich!

Foto: Moviestore/REX/Shutterstock
Träume wurden zu Luftschlössern, als bekannt wurde, dass es definitiv keinen dritten Film zur Erfolgsserie "Sex and the City" geben wird. Offenbar soll Sarah Jessica Parker selbst traurig über diesen Ausgang gewesen sein, denn sie mochte das „schöne, witzige, herzzerreißende, fröhliche und sehr zugängliche Script“, was uns, liebe SJP, nur noch mehr Lust auf die Fortsetzung macht! Der Grund für die ernüchternde Nachricht? Angeblich hat Kim Cattrall aka Samantha Jones keine Lust mehr auf das Franchise. Ähm, wie bitte? Es ist ja nicht so, dass die Schauspielerin sich seit dem Ende der Kultserie vor neuen Aufträgen kaum retten könnte. Der Streit zwischen ihr und SJP hält scheinbar immer noch an.
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Fans der Serie wollen ein endgültiges Aus nicht akzeptieren und ich auch nicht. Es muss doch einen Weg geben, Carrie, Charlotte, Miranda und Sam auf ein letztes gemeinsames Abenteuer zu schicken. Laut Ryan Murphy, der als Regisseur von „Sex and the City 3“ vorgesehen war, gibt es den auch, allerdings mit einer einzigen aber krassen Änderung: Die Rolle der männerfressenden Samantha umbesetzen. Moment mal, das kann doch nicht sein Ernst sein. Oh doch? In einem Interview mit Entertainment Weekly sagte der Amerikaner.

„Ich verstehe es einfach nicht. Ich wäre am Boden zerstört, wenn ich ein Projekt mit einem so starken kulturellen Charakter geschaffen hätte und 95 % der Involvierten sagen würden ‚Lasst es uns machen’, es dann aber nicht realisiert würde.“

Schuld würde er der 61-Jährigen aber keine geben. Kim verriet kürzlich in einem TV-Interview mit Piers Morgan, sie hätte im vergangenen Dezember bereits endgültig aber dankend abgelehnt, wäre danach jedoch immer wieder gebeten worden, ihre Meinung zu ändern. Auch von dem Star der Show. Außerdem ließ sie diese Bombe platzen: „Ich denke, dass Sarah Jessica Parker netter hätte sein können.“ Autsch…

Wer spielt Samantha in "Sex and the City 3"?

Ihre Idee für eine Umsetzung? Eine afroamerikanische oder mexikanische Schauspielerin soll ihren Part übernehmen. Ach so und das plötzlich vollkommen andere Aussehen von Samantha würde den Zuschauern dann als Schönheitsoperation der Beauty-affinen PR-Frau verkauft werden oder wie dürfen wir uns das Ganze vorstellen? Ich bin absolut dagegen, obwohl ein dritter Teil von „SATC“ auch mir die Aussicht auf das Jahr 2018 sofort dramatisch verbessern würde. Warum die Idee, auch wenn sie inklusiv und nett gemeint ist, trotzdem nichts ist? Weil die originale Girlgang einfach nicht verändert werden kann. Punkt, aus, Ende. Kim ist Sam und Sam ist Kim. Niemand, auch keine Kerry Washington, Penélope Cruz, Kim Basinger oder Charlize Theron könnte jemals diese Lücke füllen. Nicht, weil sie nicht die nötigen schauspielerischen Fähigkeiten für die Rolle mitbringen würden – frech, keck schlagfertig würden alle genannten Damen sicherlich gut umsetzen können. Sie sind einfach nicht die echte Samantha. Genauso könnte niemals Carrie von jemand anderes als SJP gespielt werden. Wir erinnern uns an den Versuch von von Anna Sophia Robb, die Geschichte der jungen Carrie in „The Carrie Diaries“ zu erzählen. Nie gesehen? Eben! Aber deshalb ganz auf die ultimative Singlefrau verzichten? Ein weiterer Lösungsvorschlag – wenn wir denn einen einwerfen dürften – wäre, sich an einer anderen Erfolgsserie ein Beispiel zu nehmen, nämlich „Grey’s Anatomy“. Als darin Meredith’s beste Freundin und Fan-Favoritin Dr. Cristina Yang aus beruflichen Gründen die Stadt wechselte, telefonierten die beiden noch ab und zu miteinander. Vielleicht würde sich Madame Cattrall ja zu der Aufnahme von zwei, drei kurzen Audiosequenzen breitschlagen lassen. Wenn selbst das nicht funktionieren sollte, könnte man die zweite Idee von Murphy ausprobieren und Samantha sterben lassen. Na dann mal los…
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