Instagram Stories ändert sich & ich bin nicht OK damit

Als Instagram Stories 2016 gelauncht wurde, war es der spontane Counterpart zu den stark bearbeiteten Posts in deinem Feed. Es durften dort bisher Fotos und Videos der letzten 24 Stunden aus der Camera Roll hochgeladen oder in Echtzeit aufgenommen werden. Das 24-Stunden-Feature war für diejenigen wichtig, die zu dem Zeitpunkt beispielsweise keine Internetverbindung hatten. Und es ermöglichte den Nutzern Momente zuerst zu erleben und sie erst später mit seinen den Followern zu teilen. Jetzt gab Instagram bekannt, dass sie ihr 24-Stunden-Limit mit dem neuen Update aufheben werden. Ade Echtzeit-Welt, hallo Inszenierung.
Photo: Instagram.
Ansonsten bleibt alles beim Alten: Man tippt auf das Foto-Icon links unten und gelangt so zur Bibliothek. Hier werden dann alle gesicherten Fotos und Videos angezeigt. Wählt man ein Bild das älter ist als einen Tag, erscheint automatisch das Datum auf der Datei, das man – ähnlich wie beim Standort-Feature – farblich anpassen oder in den Mülleimer ziehen kann. Bedeutet: Es ist nicht mehr klar, ob die Uploads aktuell sind oder nicht.
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Der Pluspunkt? Man kann sich Zeit lassen mit Malen, Sticker aufkleben, Filter auswählen und vertaggen. Instagram möchte so mehr Platz für Kreativität schaffen. Minuspunkt? Genau das, was Instagram Stories besonders gemacht hat – nämlich die Aktualität bei Beiträge ­ fällt weg und macht den Weg frei für eine kreierte, bis auf den letzten Pixel bearbeitete Story aus einem zeitlich frei erfundenem Traum-Tag, der so nie passiert ist. Schade!
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