Endlich ein neuer Podcast, der Karrieretipps nicht anstrengend klingen lässt

Es gibt ihn in jeder Geschichte – den Moment, in dem die Heldin oder der Held den alles entscheidenden Ruf nach einer Veränderung erhält. Oft kommt er von alten Verbündeten („Obi-Wan Kenobi, You're My Only Hope!“), manchmal tief aus dem Inneren oder gleich von der ganzen Welt. The Call. Danach steht die Mission und jede oder jeder weiß genau, was er oder sie zu tun hat.
In der Realität läuft das das ähnlich, aber nie so plakativ wie auf der Leinwand. Wer tief in sich spürt, dass da noch etwas ist, der Weg nicht zu Ende und Berge dafür da sind, um bezwungen zu werden, dem sei der neue Podcast von Erica Williams Simon wärmstens ans Herz gelegt.
Die Ex-Politstrategin schafft es, Karriereratschläge zu geben, ohne auf Klischees und erzwungene Tipps zu setzen. Stattdessen spricht sie mit Frauen wie Jenna Wortham, die als Staff Writer der New York Times über Culture und Tech schreibt. Bei The Call geht es um den Austausch über eigene Wege, Dinge, die man währenddessen gelernt hat und Inspiration durch Konversation.
Hinter dem großen Ganzen stecken Leandra Medine und die Macherinnen des US-Blogs Man Repeller, der seit Jahren zeigt, dass vorgefertigte Hierarchien weder in der Mode noch im Job starr und gesetzt sein müssen. Neue Episoden von The Call gibt es jeden Dienstag.
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