Perfekt kaschiert mit Colour Correction: So funktioniert die Schminktechnik

Wenn im Gesicht ein farbliches Ungleichgewicht herrscht, so wirkt der Teint schnell uneben und die Haut fahl, gerötet oder sogar wachsartig. Genau deshalb erfreut sich das Thema „Colour Correction“ aktuell größter Beliebtheit. Ein Trend, der mittlerweile die klassische Make-Up-Modellage, also das Akzentuieren durch verschiedene Hauttöne in den Schatten stellt. Ob auf Instagram oder Youtube, jeder, der mit Ausstrahlung glänzen will, setzt auf diese Technik. Was sich hinter diesem Wort versteckt und wie perfektes Kaschieren eigentlich funktioniert, haben wir deshalb für Euch zusammengefasst.

Grundsätzlich gilt: Die Haut ist immer verschiedenfarbig, jede Partie hat ihren eigenen Ton. Ist die Stirn etwas blasser, neigt man vielleicht am Kinn zu Rötungen. Weichen diese Farbnuancen nicht sehr stark von einander ab, so hilft im Normalfall eine ausgleichende Foundation. Meist ist das aber nicht der Fall und genau hier kommt „Colour Correction“ ins Spiel. Hier das How-to:

Schritt 1: Analyse
Zuerst wird bei Tageslicht die Hautbeschaffenheit abgeklärt. Rund um die Nase ist die Haut ein wenig rötlich. Auf der Stirn etwas wachsartig und fahl. Die Wangenpartien unterstreicht ein rötlicher Schimmer und unter den Augen sind dunkle Schatten sichtbar.

Schritt 2: Vorbereitung
Nach der normalen Tagespflege kann zu Beginn ein Primer aufgetragen werden. Er ist normalerweise transparent und sorgt dafür, dass die folgenden Texturen besser halten und mit der Haut verschmelzen können.

Schritt 3: Grundierung
Es folgt die Foundation. Diese wird idealerweise mit dem Pinsel aufgetragen. Für den perfekten Farbton wird die Textur am besten an der Wange am Übergang zum Hals getestet.

Schritt 4: Kaschieren
Jetzt geht man der farblichen Dysbalance an den Kragen: Für jedes Problem gibt es eine passende Farbe zum Kaschieren. Die wichtigsten Nuancen und ihr Kaschiertalent hier im Überblick:

- Rosa bis Pfirsich: Diese Farben sind ideal, um graue Augenschatten abzudecken. Je dunkler der Hautton, desto intensiver die Rotpigmente der Kaschiertextur.

- Lavendel: Eignet sich wie auch Rosa ideal als Hautauffrischer bei fahlem Teint. Deshalb enthalten die neuen Concealer oftmals einen Hauch der Blaunuance. Am besten wird die Farbe punktuell als Highlight aufgetragen, wo sie von Nöten ist. Beispielsweise am Nasenrücken oder unter den Brauen. Die Nuance kann aber auch großflächiger auf den Wangen als ebnende Basis aufgetragen werden.

- Hellgelb bis Grün: Intensiven Rötungen um die Nasenflügel oder den Wangen gleicht man am besten mit Gelb- bis sehr hellen Grüntönen aus.

Schritt 5: Fixieren
Mittels transparentem oder ausgleichendem Puder wird das Make-up schließlich fixiert.

Schritt 6: Konturieren
Abschließend können mittels eines Bronzepuders und Blushs sowohl Abschattierungen, als auch Konturen akzentuiert werden. Während Rouge am obersten Wangenknochen platziert wird, darf Bronzepuder auch auf Kinn, den Schläfen, den Wangenknochen verlaufend oder auch am Nasenrücken sanft aufgepinselt werden. So vermeidet man auch ein zu unnatürlich perfektes Farbergebnis, das durch die „Colour Correction“ hervorgerufen wurde.

Unsere liebsten Kaschierkünstler findest du in der Slideshow!