15 bewegende Fotos zeigen die enge Beziehung zwischen Mutter & Tochter

Foto: Samantha Conlon.
„Von Frauen wird erwartet, dass sie emotional zugänglich, sanft und zärtlich sind – und doch sind es genau diese Eigenschaften, die dann als schwach gelten“, sagt Fotografin Samantha Conlon, während sie über die Inspiration zu ihrem neuesten Projekt Daughters erzählt. „Das Konzept hinter dem Projekt und der Diskurs über Zärtlichkeit und Intimität können jeweils nur in Verbindung mit ihrem Gegenteil existieren: Maskulinität“, fügt sie hinzu, und spricht damit direkt ein Hauptthema ihres Werkes an.
Als Mitglied des Bunny Collective, einem Verband aus weiblichen Künstlerinnen aus aller Welt, strebt Conlon danach, realistische, mutige und alternative Seiten der Weiblichkeit zu zeigen. „Ich begann einige Wochen vorher [vor Daughters] mit einer Kunstreihe namens Girls as Weapon, mit der ich die typischen Modelle der Weiblichkeit umstürzen wollte, so wie Sänfte, rosa, etc. Nachdem ich einige Monate daran gearbeitet hatte, bekam ich das Bedürfnis mich den positiven Aspekten der Weiblichkeit zu widmen, und mich eine Weile von dem Ärger zu entfernen.“
Ihr Wille, weiterhin die Darstellung von Frauen und Mädchen zu hinterfragen, aber auf eine intimere Art und Weise, führte Conlon dazu, ihre Wochenenden mit ihren Schwestern und ihren Töchtern zu verbringen und deren alltägliches Leben zu fotografieren. Nach sechs Monaten stiller Beobachtung produzierte Conlon eine Serie von Bildern, die zugleich voyeuristisch, als auch konfrontativ sind. Sie zeigen scheinbar belanglose Momente aus den Leben dieser Frauen. Trotzdem ist die Bedeutung der Bilder unmissverständlich für den Betrachter.
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