Kaputte Haare nach dem Sommer? So bringst du deine spröde Mähne wieder auf Vordermann

Meine Haare pfeifen gerade ein bisschen auf dem letzten Loch. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass meine Matte eigentlich fast alles ohne Murren wegsteckt. Wie ein Boxsack oder ein kleines Stehaufmännchen. War was? Schwupps, da sind wir wieder! Aber nein, diese Zeiten sind anscheinend vorbei. Nach Blondierung Nummer drei (immerhin bei einem guten Friseur und auch nur am Ansatz!), einer gehörigen Portion Salzwasser und UV-Strahlen in Portugal und den Klassikern Herrn Stress und Frau Fön war es schließlich soweit. Ohne eine halbe Packung Conditioner nach der Haarwäsche war an Bürsten schon gar nicht zu denken.
Somit laufe ich nun mit locker acht Zentimeter kürzeren Haaren durch‘s Leben. Mein Friseur hat es liebevoll mit Blunt Cut und Lob, also Long Bob, umschrieben. Die Realität ist aber leider, dass schulterlange Haare mich wirken lassen wie einen Tannenbaum: Nach unten hin wuschelig und weiter werdend. Und das nicht im guten Sinne.

Dabei hätte ich es eigentlich besser wissen müssen, schließlich beschäftige ich mich ja von Berufs wegen regelmäßig mit allem, was pflegt und gut tut. Von einer Wallemähne habe ich zum Glück nie geträumt, weshalb ich den Status Quo mit Fassung trage, doch ich freue mich, wenn es auf meinem Kopf wieder etwas gesünder zugeht.

Diese Einleitung ist natürlich die denkbar schlechteste Basis, um mich als kompetenten Ratgeber in Sachen Haarpflege vorzustellen, das ist mir klar. Ich möchte ich euch an dieser Stelle trotzdem einige absolute Wunderwaffen gegen strapazierte, ausgelaugte, trockene und ausgeblichene Haare vorstellen. Denn besser wissen heißt ja nicht immer besser machen, nicht wahr?