Diese Skala verrät, welche Netflix-Serien süchtig machen

FOTO: Netflix
Was Bingen bedeutet? Netflix erklärt's: Es kommt auf die Perspektive an. Bei Bingen geht es nicht zwingend um die Stadt am Rhein, sondern um den Fachbegriff dafür, sich für mehrere Stunden vor den Bildschirm zu setzen und ganze Serienstaffeln am Stück wegzugucken.

Jetzt hat Netflix seine Nutzerdaten von Oktober 2015 bis Mai 2016 analysiert und daraus eine Binge-Skala erstellt. Was das über unser Serienverhalten aussagt? Sich die Folgen des aktuellen Netflix-Lieblings einzuteilen, kommt nicht nur auf die Selbstdisziplin an, sondern auch auf das Genre. So zumindest die Statistik.
Informationsgrafik von Netflix

Betrachtet wurden 100 Serien in über 190 Ländern. „Die Binge-Skala zeigt, dass Serien gucken emotional sein, aber auch Denkanstöße liefern kann.“, sagt Cindy Holland, Vice President of Original Content, bei Netflix.

Politische und historische Dramen wie House Of Cards, Narcos, Mad Men und Homeland teilt man sich zum Beispiel eher bewusst ein. Diese Tendenz gibt es überraschenderweise auch bei satirischen Komödien mit komplexen Charakteren (Love, Unbreakable Kimmy Schmidt). Thriller (Bates Motel, Breaking Bad), Horror- (The Walking Dead, American Horror Story) und Sci-Fi-Serien (Sense8) scheinen dagegen mehr Suchtpotential zu haben und werden lieber sofort durchgeguckt.

Orange Is The New Black ist laut Netflix-Skala als dramatische Komödie ein klarer Binge-Fall. Der durchschnittliche Alle-Folgen-so-schnell-wie-möglich-Gucker verbringt übrigens um die zwei Stunden pro Tag mit der Serie. Da ist also noch Luft nach oben – gut, dass die neue Staffel von Piper & Co. direkt vorm Wochenende zurückgekommen ist.
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