#micdrop! Wie Hillary Clinton ihrem Gegner Donald Trump das Amt erklärt


Während der ersten TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihrem republikanischen Gegner Donald Trump gab es einige amüsante Momente.

Doch erst zum Ende der Debatte ergab sich ein ganz besonderer, der sich als Hillarys Mic Drop der ersten Runde in die Netzhaut der Zuschauer brennen würde.

Moderator Lester Holt bat Trump auf zuvor geäußerte Kommentare über die Bereitschaft Clintons für die Rolle als mögliche Präsidentin einzugehen.

„Sie sieht einfach nicht aus wie eine Präsidentin, sie hat nicht die nötige Ausdauer“, so Trumps Antwort während seine Gegnerin Haltung bewahrte. „Um in diesem Land Präsident zu sein, braucht man ein unglaubliches Durchhaltevermögen.“

Dieser Kommentar reiht sich nahtlos in die Reihe seiner bisher geäußerten Kritik an Hillary Clinton ein. Erst Mitte August sagte er in einer Ansprache während seiner Kampagnentour, Clinton habe „weder das mentale, noch das physische Ausdauervermögen“, die ein potenzieller Präsident haben müsse. Eine Aussage, die er wiederholte, nachdem die Diagnose einer Lungenentzündung bei seiner Gegnerin bekannt wurde.”

Clinton zeigte sich vorbereitet – und unbeeindruckt:

„Wenn er in 112 Länder reist, um einen Friedensdeal, einen Waffenstillstand, die Freilassung von Dissidenten zu verhandeln und neue Perspektiven auf der ganzen Welt zu schaffen, wenn er 11 Stunden lang mit dem US-Kongress diskutiert hat – dann kann er mit mir über Ausdauer und Durchhaltevermögen sprechen.“

Trump korrigierte seine Aussagen unmittelbar im Anschluss und sprach ihr zwar Erfahrung zu, sagte jedoch, es seien durchweg „schlechte Erfahrungen“.

Doch auch darauf war Hillary Clinton vorbereitet.

„Er hat versucht vom Aussehen auf die Ausdauer zu lenken, aber das ist ein Mann, der Frauen als Schweine, Säcke und Hunde bezeichnet hat“, so Clinton. Im weiteren Verlauf erinnerte sie an sämtliche frauenfeindliche Äußerungen Trumps über Frauen, welche mitunter rassistische Kommentare über eine ehemalige Schönheitskönigin mit lateinamerikanischem Migrationshintergrund umfassen. Genau diesen Sachverhalt nutzte sie schließlich auch als Steilvorlage für ihren finalen Touché-Moment.

„Diese Frau ist übrigens mittlerweile offiziell US-Bürgerin und auch sie wird diesen November wählen.“
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