Prinz Harry verteidigt seine Freundin Meghan Markle und rechnet mit den Medien ab

Foto: Dave Allocca/StarPix/REX/Shutterstock.
Pictured: Prince Harry's girlfriend, actress Meghan Markle.
Wochenlang wurde in den Medien über die Liebe zwischen Prinz Harry und Suits-Darstellerin Meghan Markle spekuliert. Nun wurde die Beziehung der beiden in einer Mitteilung des Kensington-Palast offiziell bestätigt. Doch Prinz Harry hat noch einiges mehr zu sagen.

In dem Statement heißt es jetzt, Markle, Tochter eines weißen Vaters und einer afroamerikanischen Mutter, sowie ihre Familie seien in den sozialen Netzwerken Opfer rassistischer und sexistischer Anfeindungen geworden. Weiter ließ ein Sprecher des Prinzen verlauten, das Vorgehen der Medien käme einer Hetzkampagne gleich. So sollen Bestechungsgelder geflossen sein, um an pikante Informationen über Markle zu gelangen.

Besonders brisant erscheint das Ganze vor dem Hintergrund der tragischen Geschichte um den Tod von Prinz Harrys Mutter, Prinzessin Diana. Auch sie wurde immer wieder von den Medien bedrängt. Eine regelrechte Verfolgungsjagd mit besonders hartnäckigen Paparazzi in Paris endete am 30. August 1997 für die Prinzessin und ihren damaligen Freund, den Filmproduzenten und Geschäftsmann Dodi Al-Fayed, sowie für ihren Chauffeur mit einem tödlichen Autounfall. Das gibt zu denken. Um seine Freundin zu schützen, appelliert Prinz Harry nun an die Verantwortlichen.
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„Bereits als Kind war sich Prinz Harry der Herzlichkeit, die ihm die Öffentlichkeit entgegenbrachte, sehr bewusst“, heißt es in der Mitteilung. „Er weiß zu schätzen, dass ihn so viele Leute unterstützen und er ist sich dessen bewusst, dass er ein äußert glückliches und privilegiertes Leben führt.“

„Darüberhinaus ist er sich sehr wohl im Klaren darüber, dass ein öffentliches Interesse an seinem Privatleben besteht. Damit hat er sich nie wirklich wohl gefühlt, aber er hat immer versucht, den Medienrummel um seine Person nicht zu sehr an sich heranzulassen.“

„Bisher hat er es daher nur selten für notwendig befunden, gegen die Geschichten, die immer wieder über ihn verbreitet werden, ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen. Auch hat er wiederholt versucht, ein professionelles Verhältnis zu den Medien aufrechtzuerhalten, in dem er sich auf seine Arbeit und jene Angelegenheiten konzentrierte, die ihm am Herzen liegen.“

„In den vergangenen Wochen wurde jedoch eine Grenze überschritten. Seine Freundin, Meghan Markle, ist Opfer einer Welle von Beschimpfungen und Belästigungen geworden. Einiges wurde öffentlich ausgetragen: die Hetzkampagne auf der Titelseite einer nationalen Zeitung, die rassistischen Untertöne in Kommentaren; und der unverblümte Sexismus und Rassismus der Social-Media-Trolle sowie bestimmter Kommentare im Web."

„Anderes geschah im Hintergrund: die Rechtsstreitigkeiten um die Veröffentlichung vermeintlich diffamierender Geschichten; die Auseinandersetzungen der Mutter mit den Horden von Fotografen, die ihre Haustür belagerten; der Versuch einiger Reporter und Fotografen sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen, woraufhin sie die Polizei rief; die Versuche ihre Ex-Freunde zu bestechen; die Angriffe auf nahezu jeden ihrer Freunde, Kollegen und alle Menschen, denen sie nahesteht.“
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„Prinz Harry sorgt sich um die Sicherheit von Frau Markle und fühlt sich machtlos, weil er sie nicht vor all dem beschützen konnte. Es kann nicht rechtens sein, dass Frau Markle innerhalb weniger Monate, in denen die beiden eine Beziehung führen, Opfer einer solchen Hetzjagd wird. Er weiß, dass es einige geben wird, die sagen, dass das eben der Preis ist, den er zu zahlen hat und das alles Teil des Spiels ist. Da ist er jedoch vollkommen anderer Meinung. Das hier ist kein Spiel – es ist ihr Leben und das seine.“
„Es war sein ausdrücklicher Wunsch, dieses Statement herauszugeben, in der Hoffnung, dass die Verantwortlichen in diesem Fall ihr Handeln überdenken, ehe noch größerer Schaden entstehen kann. Er weiß, dass es ungewöhnlich ist, auf diese Art an die Öffentlichkeit zu treten, aber er hofft auf den Gerechtigkeitssinn der Menschen und dass sie verstehen, warum es die Situation erforderte, diese Maßnahme zu ergreifen.“

Nun bleibt zu hoffen, dass Prinz Harry und Meghan Markle ihre junge Liebe in Zukunft ungestört genießen können und sich die Geschichte nicht auf tragische Weise wiederholt.

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