Berliner haben kein Wohnungsproblem – solange sie mehr als 7000 Euro verdienen

Foto: Immobilien Scout
Berlin gehen die Wohnungen aus. Das ist schon fast eine Floskel, die man als Berliner so für sich akzeptiert hat. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat sich nun mit der Entwicklung auseinandergesetzt und herausgefunden, dass gemessen am Zuzug jährlich 31230 Wohnungen gebaut werden müssten, um bis 2020 alle unterzubringen. Der Clou ist: Der Wohnraum, der in den letzten Jahren geschaffen wurde, geht an den Bedürfnissen vorbei und bringt den vielen Studenten und Singles gar nichts.

Laut der Studie entstanden zu wenige Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern, es wurden lieber Luxuslofts oder große Familien-Einheiten gebaut. Dabei ist Berlin die Haupstadt der Singles, in der mehr als die Hälfte aller Haushalte aus nur einer Person bestehen. Verglichen mit dem Bedarf seien nur 25 Prozent der benötigten Wohnungen in den letzen vier Jahren gebaut worden.

Es gibt also keine Entwarnung für die verzweifelten Wohnungssuchende, ganz im Gegenteil: Der Senat schätzt, dass bis in den zehn Jahren vier Millionen Menschen in Berlin leben werden – und die brauchen alle Wohnraum.
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