Nach nur 33 Tagen im Amt folgt der nächste Schlag – diesmal gegen Transsexuelle

Trotz zahlreicher Appelle von Aktivisten, wird die unter Barack Obama eingeführte Regelung aufgehoben, wonach es Transsexuellen bisher offen stand, welche Toiletten oder Umkleideräume sie in der Schule oder Universität aufsuchen.
In einem zweiseitigen Brief an die öffentlichen Schulen der USA, zweifelte die Trump-Regierung die „legale Basis“ der Regelung an. Zudem äußerte sich ein Sprecher vom Weißen Haus und betonte, dass ein solches Gesetz nicht vom Präsidenten bestimmt werden könne, sondern den Kongress durchlaufen müsse.
Kritiker sehen in der Rücknahme jedoch einen Verstoß gegen die Antidiskriminierungsgesetze des Landes. Bereits vor zwei Wochen fürchteten LGBTQI-Aktivisten, dass es so kommen könnte. Als Reaktion verfassten sie einen offenen Brief an Herrn Trump, in dem sie dafür plädierten, die Toiletten- und Umkleideregelung beizubehalten, um transsexuelle Kinder zu schützen.
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Bisher meldete sich Herr Trump noch nicht selbst zu Wort – auch nicht über Twitter. Jedoch überschlagen sich die Meinungen und Reaktionen von Betroffenen und Celebrities. Die Ankündigung wird dabei heftig kritisiert. Ellen DeGeneres bringt es auf den Punkt: „Es geht hier nicht um Politik. Es geht hier um Menschenrechte.“
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