Dieser Look wurde nicht mit Make-up, sondern mit einer App geschminkt

Lia Haubner / Modiface
Augmented Reality kann viel mehr als nur Pokémons in unsere Umgebung zaubern. Das nächste Level beschäftigt sich aber nicht ausschließlich mit Gaming, sondern könnte bald unsere Make-up-Routine durcheinander wirbeln. Virtuelle Schminke soll die Produkte im Beautyregal aber nicht ersetzen. Unsere Selfies bis zur Unkenntlichkeit weichzuzeichnen? Ebenfalls nicht das Spannende an der Sache.
Adi Robertson von The Verge sieht darin einen weitaus praktischeren Nutzen. Auf der F8 Developer Conference von Facebook wurde Mitte April eine neue Plattform für Entwickler angekündigt, die sich Augmented-Reality-Funktionen für die Kameras von Apps wie Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp widmet. „Manche dieser Effekte werden witzig“, so Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Konferenz. „Andere nützlich.“
Heißt für Robertson? Das Make-up mal eben per App auffrischen, wenn man aus dem Flieger steigt und direkt auf die nächste Konferenz soll, ein viel zu frühes Skype-Meeting hat, FaceTime plant oder beruflich in Kameras spricht, könnte genau die Marktlücke sein, die man schleunigst in Angriff nehmen sollte.
Aktuell zeigen Apps wie ModiFace, wohin die Reise geht. Sie machen es möglich, einem ungeschminkten Selfie zumindest ein halbwegs realistisches Make-up zu verpassen. Kein Wunder, dass die Macher gerade erst mit Sephora zusammengearbeitet und eine eigene App für Produkttests kreiert haben. Der nächste Hype macht sich auf in Richtung Startlinie – ob er länger überlebt als Pokémon Go, bleibt abzuwarten.
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