Was deine Handschrift über deine Persönlichkeit aussagt

Illustration: Assa Ariyoshi
Unter Graphologie versteht man die Lehre vom Schreiben sowie die Analyse und Deutung der Handschrift. Jeder von uns besitzt eine einzigartige Handschrift, die sich ausbildet, wenn wir Lesen und Schreiben lernen. Graphologen gehen davon aus, dass man anhand der Handschrift auch Rückschlüsse auf bestimmte Bereiche der Persönlichkeit ziehen kann. Oft kristallisieren sich schon in der Schule verschiedene Schrift-Typen heraus – die Schönschreiber etwa oder die, die ihre eigene Sauklaue nur noch schwer entziffern können.
Doch was sagt das nun über den Charakter eines Menschen aus? Graphologen versuchen durch die Analyse verschiedener Kriterien wie Härte oder Größe zu erfahren, welche Persönlichkeitstypen sich hinter gewissen Schriftarten verstecken. Welche Kriterien das sind, lest ihr anbei:
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Härte

Bei der Schrifthärte kann zwischen einem leichten sowie einem festen Druck aufs Papier unterschieden werden. Gehörst du zu denjenigen, die den Stift fest aufdrücken, dann bist du wahrscheinlich ein sehr emotionaler Mensch, der äußerst intensiv fühlt und schnell reagiert. Im Gegensatz dazu gibt es die Typen, die nur leicht über das Papier fahren und infolgedessen als eher entspannt eingeschätzt werden, weil sie ihre Emotionen nicht nach außen kehren.

Größe

Auch bei der Schriftgröße unterscheidet man zwischen zwei Typen: Deine Schrift ist klein? Graphologen interpretieren daraus, dass du eher zu den introvertierten Typen gehörst, aber eine ganz klare Meinung und Haltung zum Leben hast. Eine große Schrift hingegen steht dafür, dass du Aufmerksamkeit haben willst und dich verstanden wissen willst. Das bedeutet jedoch nicht, dass dir die Meinung anderer nicht ebenso genauso wichtig ist.

Richtung

Auch die Richtung, in die sich die einzelnen Buchstaben und Sätze beim Schreiben neigen, sagt etwas über deine Persönlichkeit aus. Wenn deine Buchstaben nach oben wandern, steht das dafür, dass du generell ein sehr optimistischer und fröhlicher Mensch bist. Neigt sich dein Schriftbild tendenziell nach unten, bist du vielleicht eher müde und antriebslos. Eine wellenförmige Schreibrichtung könnte darauf hindeuten, dass du ziemlich launisch und zur Zeit vielleicht ein wenig instabil bist.

Ausrichtung

Nicht nur die Richtung ganzer Sätze, sondern auch die Ausrichtung einzelner Buchstaben ist interessant für die Graphologen. Neigt sich deine Schrift nach links, kann das darauf hinweisen, dass du lieber mit Dingen umgibst als mit Menschen. Das wiederum lässt darauf schließen, dass du ein eher iIh-bezogener Mensch bist. Liest sich dein Schriftbild relativ gerade, handelst du vermutlich eher logisch als emotional und bist mehr so der pragmatische Typ. Eine nach rechts geneigte Schrift steht für Freundlichkeit, Sentimentalität aber auch Impulsivität.
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Der T-Strich

Setzt du den sogenannten T-Strich eher oben an, geht man davon aus, dass du über äußerst viel Selbstbewusstsein verfügst und extrem hohe Ansprüche an dich selbst hast. Befindet sich der horizontale T-Strich eher im unteren Drittel, steht das für Zweifel und weniger Vertrauen in deine Stärken.

Der i-Punkt

In der Graphologie scheiden sich am i-Punkt die Geister. Menschen, die den i-Punkt als Kreis ausformen, gelten als kreativ, verspielt und mögen es im Mittelpunkt zu stehen. Setzt du lediglich einen Punkt über das i, bedeutet dies, dass sehr ordentlich und strukturiert bist und auch auf kleinste Details achtest.

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