Was sollen wir bitte mit der Light-Avocado?

Illustration: Mallory Heyer
Es gibt Sachen, die braucht kein Mensch. Nach Erfindungen wie dem Eisweissbrot und dem veganen Ei, erreicht uns nun ein neuer Food-Trend: die Light-Avocado!
Die Firma Isla Bonita vertreibt die „fettreduzierte“ Frucht bisher nur in Spanien. Einzelheiten dazu, wie das Produkt mit 30 % weniger Fett auskommt, als herkömmliche Avocados, möchten die Macher nicht verraten, aus Angst ihr Geheimnis an die Konkurrenz zu verraten. Nur so viel: die Diät-Variante soll eine längere Oxidationsrate haben (das heißt, sie wird nicht so schnell braun) und wird unter anderen, „sehr spezifischen klimatischen Bedingungen“ angebaut als die Vollfett-Version.
Die Butterfrüchte haben in den letzten Jahren immer mehr Fans bekommen und das zurecht, denn Avocados sind vielfältig einsetzbar, leicht zuzubereiten und vor allem gesund! Auch wenn sie viel Fett (etwa 12 Gramm auf 100g) enthalten, hierbei handelt es sich, laut des Zentrums für Gesundheit um „eines der gesündesten Fette“, das sogar den Cholesterinspiegel senken kann. Warum sollte man diesen Gehalt also mit Absicht senken wollen? Damit der „Light-Kunde“ sich angesprochen fühlt, der auch gleich die fettreduzierte Mettwurst in seinen Korb legt? Wahrscheinlich. Danke, liebe Lebensmittelindustrie, für ein weiteres Produkt, das wirklich niemand braucht!
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