Filme & Serien, die einen voyeuristischen Einblick ins Pornobusiness geben

Vor zwanzig Jahren beschloss der damals 27-jährige Regisseur Paul Thomas Anderson, aus seiner langjährigen Obsessionen einen abendfüllenden Film zu machen. Seine große Leidenschaft galt nämlich der Porno-Industrie in Los Angeles. Über ein 150 Seiten langes Manuskript erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes (Mark Wahlberg), der als Bedienung in einem Restaurant arbeitet. Weil er „untenrum“ offenbar ziemlich gut ausgestattet ist, heuert er in der Porno-Industrie an und macht dort auch schnell Karriere, allerdings unter dem Künstlernamen Dirk Diggler. Andersons Film Boogie Nights ist ein spannendes wie düsteres Porträt des Porno-Gewerbe der 70er und 80er Jahren, abseits der üblichen Hollywood-Klischees.
„Ich hatte das Gefühl, dass der Film meiner persönlichen Erfahrung ähneln sollte, widerspiegeln soll, wie ich einen Pornofilm schaue: In der einen Sekunden unglaublich witzig, von der einen auf die nächste dann unglaublich deprimierend und so weiter, ein Auf und Ab eben“, erzählt Anderson Grantland über den Film.
Todd Williams, Produktionsassistent von Boogie Nights, sagt: „Der ganze Porno ist echt cool, das gab es bis dahin noch nicht.“ Mit The Deuce, einer Drama-Serie, die von den aufblühenden Zeiten der Porno-Industrie handelt, und die jetzt auf HBO ausgestrahlt wird, wird der Porno wieder aus der schmutzigen Ecke geholt und gilt als „cool“. Deshalb zeigen wir euch hier noch weitere Filme und Serien, die das Porno-Geschäft beleuchten.
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