Jennifer Lawrence erklärt, wieso sie ihre Nacktfoto-Hacker nicht angezeigt hat

Photo: Matt Baron/REX/Shutterstock.
Jennifer Lawrence hat keine Angst davor, über schwierige Themen zu sprechen.
Im Jahr 2014 wurde die Schauspielerin Opfer eines der größten Nacktfoto-Hacking-Skandale, bei dem Bilder von ihr und anderen weiblichen Kolleginnen ohne ihre Zustimmung veröffentlicht wurden. Jetzt hat Lawrence mit Scott Feinberg vom Hollywood Reporter im Rahmen seines Podcasts darüber gesprochen, wie sie sich gefühlt hat, als ihre Nacktfotos sich auf der ganzen Welt verbreiteten.
„Als der Hacking-Skandal passierte, fühlte es sich an wie ein unglaublicher Angriff auf meine Privatsphäre an. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Ich glaube, dass ich immer noch verarbeite, was da passiert ist. Es fühlte sich an, als hätte mich der gesamte Planet gefickt. Es gibt keine Person auf der Welt, die nicht in der Lage ist, intime Fotos von mir innerhalb von Sekunden zu sehen. Du kannst bei einer Party sein, jemand holt sein Handy raus und zeigt sie dir. Das ist eine Tatsache, die sehr schwer zu verdauen ist.“
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Lawrence verriet Feinberg ebenfalls, dass sie nicht daran interessiert war, die Schuldigen anzuzeigen, weil es das Geschehene nicht ungeschehen machen würde. „Es würde mir keinen Frieden bringen.“ Der verantwortliche Hacker Edward Majerczyk wurde Anfang des Monats zu neun Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von etwa 4800 Dollar verklagt.
Außerdem sprach die Schauspielerin erneut über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Produzenten Harvey Weinstein, der von mehreren Frauen der sexuellen Belästigung beschuldigt wird.
„Ich hatte gehört, dass er ein Dreckskerl sein soll, aber mir gegenüber hat er sich fast schon väterlich und niemals unangebracht verhalten. Unsere Art von Beziehung war so, dass ich ihm sagen konnte, wenn er sich wie ein Arschloch verhielt. Ich glaube, die genaue Beschreibung, die ich benutzte war sadistisches Monster.“
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