Deepthroating: So klappt die Blowjob-Technik ohne Brechreiz zu bekommen

Deepthroating ist eine ganz besondere Art des Blowjobs. Männer lieben es, wenn Frauen den Schwanz tief in den Mund nehmen. Doch auch Frauen können davon profitieren: mit einem Schilddrüsen-Orgasmus.
Ein popkulturelles Denkmal wurde dieser Sexpraktik mit dem US-amerikanischen Porno „Deep Throat“ aus den Jahr 1972 gestellt. In dem Low-Budget-Film entdeckt Hauptdarstellerin Linda Lovelace ihren verschollenen Kitzler in der Kehle und findet ihre Erfüllung beim Oralsex. Seit dem Film ist das dort gezeigte Deepthroating weltweit ein Begriff, obwohl die Sache selbst natürlich so alt ist wie die Menschheit selbst. Männer lieben es, Frauen sind nicht immer alle so restlos von den Vorzügen überzeugt.
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„Dabei kann es auch zu tollen Orgasmen für die Frau kommen“, sagt Silja Rehfeldt. Die 40-jährige Berlinerin unterrichtet „Integral Transpersonal Sexology and Tantric Science“ an der holländischen Rasayana Tantra Academy. Bisher war Deepthroating vor allem als Lustbringer für den Mann bekannt, doch welches Vergnügen Frauen dabei erfahren können, war bislang ein Geheimnis. „Im Hals liegt die Schilddrüse und die kann für einen Orgasmus sorgen“, erklärt Silja Rehfeldt, die in ihrer Praxis „United Bliss“ in Berlin-Friedrichshain „Körperorientierte Prozessarbeit“ anbietet. Wer jedoch nach „Schilddrüsenorgasmus“ googelt, wird nicht fündig. Diese erogene Zone ist noch völlig unbekannt. „Wie jede Drüse ist auch die Schilddrüse orgiastisch – und kann sogar ejakulieren“, erklärt Rehfeldt.
Dabei muss der Penis nicht einmal die Schilddrüse berühren. Es reicht völlig aus, wenn man ihn tief genug in sich aufnimmt, dann wird dadurch bereits die Drüse, die für den Hormonhaushalt zuständig ist, stimuliert. „Es ist ein tiefer Orgasmus, der fast an einen Full-Body-Orgasmus erinnert“, erklärt Rehfeldt. „Danach empfindet man ein völlig neue Weite und Lockerheit im Hals.“ Bei starker Erregung ejakuliert die Schilddrüse sogar. „Sie sondert dann ein milchige Flüssigkeit ab, die sich von durchsichtigen Speichel unterscheidet und langsam aus dem Mund läuft.“
Frauen pofitieren aber auch noch in anderen Bereichen vom Deepthroating. „Gerade Frauen haben im Hals oft Blockaden. Es fällt ihnen schwer, auszusprechen, was sie wollen, Grenzen zu setzen oder sich verbal zur Wehr zu setzen. Durch das Deepthroating werden diese emotionalen Blockaden gelöst und die Frauen können offener sprechen“, erklärt Rehfeldt.
Auch auf der körperlichen Ebene lässt sich mittels Deepthroating viel heilen. „Ich habe oft erlebt, dass danach bei Schilddrüsenerkrankungen die Dosierung der Medikamente gesenkt werden konnte“, erklärt Rehfeldt. Außerdem sorgt ein entspannter Hals für ein entspanntes Becken. „Auch hier habe ich viel Heilung bei der Gebärmutter und im Beckenraum feststellen können.“
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Doch wie gelingt das Deep Throating?
1) Als erstes gilt: Wer nicht will, der lässt es. Man muss nicht alles mitmachen.
2) „Viele Frauen haben schon eine Hemmschwelle den Mund weit aufzumachen“, sagt Rehfeldt. Einige Frauen schaffen es weder eine Pille zu schlucken, noch einen Lolli in den Mund zu nehmen. Daher rät sie, erstmal das zu üben.
3) Lockerungsübungen des Kiefers, Munds und Hals helfen vorm Deepthroating.
4) So überlistest du den Würgereiz. Wenn du den Penis tief in den Rachen schiebst, setzt ein Würgereiz ein. Eigentlich eine gute Sache, doch bei Deepthroating musst du üben, ihn zu überwinden. Am besten geht das mit den eigenen Fingern. Einfach im Rachen soweit nach hinten schieben, wie es geht und dann dort belassen. Nach einigen Minuten lässt der Würgereiz nach, dann geht es weiter. Aber Vorsicht es droht Verletzungs- und Erstickungsgefahr.
5) „Man muss den besten Winkel finden und dann versuchen, ruhig zu atmen“, rät Silja Rehfeldt. Entspannung hilft. Daher gehe soweit, wie du kannst – und dann entspanne. Atme langsam und tief. Habe Geduld!
6) Keine Angst, dass es zu lange dauert. Dein Mann genießt jede Sekunde.
7) „Am besten keine Saugbewegungen und Zungenspiele machen, das ermüdet die Muskulatur zu sehr“, rät Rehfeldt.
8) „Gagging“ hilft. „Gagging“ heißt Würgen. Und genau diese Geräusche, also würgen, stöhnen oder röcheln, machen nicht nur den Mann an, sondern entspannen deine Muskulatur.
9) Am besten mit dem Partner ein paar Handzeichen vereinbaren. Eines für „Stopp“ und eines für „Weiter“.
10) Die besten Stellungen sind die 69er-Position. Besonders gut geht es, wenn der*die Partner*in den Nacken überstreckt. Aber auch die klassische Position funktioniert: Er liegt auf dem Rücken und der*die Partner*in kniet vor ihm.
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11) Der Mann darf die Bauchmuskulatur jedoch nicht anspannen. Dadurch hebt sich der Penis und der Würgereiz kann ausgelöst werden.
12) „In Absprache mit dem Mann, benutzt man ihn“, erklärt Silja Rehfeldt. „Dann darf der Partner sich nicht bewegen, sondern die Frau bestimmt das Tempo und benutzt ihn für ihre Heilung und ihren Orgasmus.“
13) Während der Penis langsam im Hals verschwindet, ruhig den Hals nach oben hin ausstreichen und die Schilddrüse streicheln. Das stimuliert die Drüse.
14) Deep-Throat-Sprays helfen zwar den Rachen für Stunden zu betäuben und den Würgereflex zu stoppen. Sie sind aber kontraproduktiv, wenn du einen Orgasmus haben willst.
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