Eine Bildstrecke rückt Albinismus in ein völlig neues Licht

Foto zur Verfügung gestellt von Angelina d’Auguste.
Die Fotografin Angelina d'Auguste hat ein Gefühl für Dinge, die den Rahmen des Üblichen sprengen. „Ich fühle mich von Themen angezogen, bei denen es um Erscheinungsbilder und gesellschaftliche Fragen geht“, sagt sie. Dabei nimmt sie eine Perspektive ein, welche auf dem weiten Feld zwischen Fotografie, Dokumentation und Kunst anzusiedeln ist. Für ihre Abschlussarbeit am Fashion Institute of Technology in New York widmete sie sich dem Thema Albinismus.
Laut der National Organization for Albinism and Hypopigmentation (NOAH) sind in den Vereinigten Staaten rund 18.000 Personen von Albinismus betroffen, einer genetisch verursachten Unterversorgung der Haare, Haut und Augen mit dem Farbstoff Melanin. Albinismus kann bei Menschen jeglicher Hautfarbe und ethnischen Zugehörigkeit auftreten. Betroffene haben oft Sehstörungen sowie ungewöhnliche Haar- und Hautfarben aus einem Spektrum zwischen Weiß und Braun.
Die Personen aus d'Augustes Bildreihe kamen mit ihrem Albinismus zurecht, berichteten aber auch von der täglichen Herausforderung, immer und überall aufzufallen. „Die meisten Leute haben noch nie jemanden mit Albinismus getroffen“, sagt d'Auguste. „Leider ist es für Betroffene schwierig, sich in die Gesellschaft einzufügen. Darum möchte ich ihre schönen Eigenheiten in einem positiven Licht zeigen.“ Hier stellt sie uns einige ihrer Bilder vor und gibt Einblicke in das Leben der fotografierten Personen.

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