13 mutige Fotos zeigen die Menschen hinter der Essstörung

Foto: Mafalda Rakoš
In dem Bildband „I want to disappear“ erzählt Mafalda Rakoš lässt 20 Frauen zu Wort kommen, die über ihren ganz persönlichen Kampf mit ihrer Essstörung sprechen.
Auch, wenn sich viele der Frauen in ihren Symptomatiken, zum Beispiel Anorexie oder Bulimie, ähneln, so kämpft doch jede von ihnen gegen ihren ganz individuellen Dämon. Um auf die Komplexität der unterschiedlichen Krankheitsbilder aufmerksam zu machen, beschloss Rakoš schließlich, diese durch ihre Bilder greifbarer zu machen.
Fast jede(r) von uns kennt mindestens eine Person, die von einer Essstörung betroffen ist. Aber was wirklich dahinter steckt, woher die Krankheit kommt, darüber machen sich nur wenige Gedanken“, beschreibt es die Fotografin. Mit ihren Fotos möchte sie das ändern. Einen sensiblen Einblick gewähren in das, was die Personen auf ihren Fotos, die sie selber nur „Protagonist*innen“ nennt, wirklich bewegt.
In einer Welt, in der so vieles unsicher und einschüchternd wirkt, stellt die Krankheit für viele dieser Protagonist*innen eine Konstante dar, an der sie sich festhalten können. Ich halte es für besonders wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, welche äußeren Bedingungen Essstörungen noch begünstigen“, so die Künstlerin. „Im besten Fall regt mein Buch genau diesen Reflexionsprozess bei den Betrachter*innen an. Schließlich bin ich überzeugt davon, dass es kein Zufall ist, dass das Phänomen fast ausschließlich unter jungen Menschen und davon überwiegend Frauen vorkommt.“
In der Slideshow haben wir für euch eine Auswahl an Bildern aus „I want to disappear“ zusammengestellt.

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