Bunte Apfelküchle, die auch dem Karnevalmuffel schmecken

Foto: Anne Mühlmeier
Zur Faschingszeit wurden bei uns gerne Fastnachtskrapfen gebacken. Ein Hefegebäck, das in Fett ausgebacken wird. In Deutschland hat gefühlt jedes Bundesland ein anderes traditionelles Faschingsgebäck. Beinahe alle sind sie aus Hefeteig und ziemlich fettig, haben aber unterschiedliche Namen, Formen und unterschiedliche, zumeist sehr bunte Deko. Zum Beispiel die "Berliner Pfannkuchen", im Süden Deutschlands auch einfach „Berliner“ genannt, haben süße oder alkoholische Füllungen und werden gerne mit buntem Guss und Streuseln verziert. In Köln heißen sie "Muuzemändelcher", sind kleiner und haben die Form einer Mandel. Die Rheinischen Mutzen sind in Rauten geschnitten und die Schweizer nennen sie "Fasnachtskiechli" und sie sind eher groß, flach und dünn.
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Dass ich zu Fasching keine fettigen Krapfen mache, liegt auf der Hand. Darum habe ich mir mal wieder eine gesunde Alternative überlegt, die im Geschmack aber locker mit den Fastnachskrapfen mithalten kann. Nämlich Apfelküchle. Schwäbische Apfelküchle sind für mich ein besonderer Leckerbissen, denn ich bin mit ihnen aufgewachsen. hübsch verziert sehen sie fast aus wie Donuts, nur dass sie dazu noch low carb sind und ganz ohne Zucker zubereitet wurden.
Viel Spaß beim Verkleiden und feiern. Solltest du kein Fan von Fasching oder Karneval sein – kein Ding, die Küchle schmecken trotzdem.
Zutaten 10 Ringe:
5 Äpfel
5 Eier
5 EL Proteinpulver (für Alle, die kein Proteinpulver verwenden wollen, stattdessen Mehl
verwenden)
2 1/2 EL Vollkorn Dinkelmehl
2 1/2 EL Mandelmehl
Prise Salz
Etwas flüssigen Stevia, oder 2 EL Xylit oder Erythrit
Dekoration nach Wunsch:
Schokoladenguss Zuckerperlen
Zubereitung:
1. Äpfel waschen, schälen und in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden. Mit einem Apfelentkerner das Kernhaus entfernen.
2. Für den Teig alle restliche Zutaten in ein Schüssel geben, mit dem Schneebesen verrühren und mit etwas Wasser die typische Pfannkuchen-Konsistenz erzeugen. Der Teig sollte aber bitte nicht zu flüssig sein. Nach Belieben etwas süßen.
3. Dann die Apfelscheiben in etwas Dinkelmehl wenden und (am besten mit einer Gabel) durch den Teig ziehen.
4. In einer mit Teflon beschichteten Pfanne von beiden Seiten goldbraun anbraten. Später nach Wunsch dekorieren.
5. Sollte zum Schluss noch Teig übrig sein, kannst du ihn einfach als Pfannkuchen ausbacken.
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