Concealer 1 x 1: Wie du Augenringe & andere Problemchen in den Griff bekommst

Foto: Natalia Mantini, Kate Anglestein
Vermutlich spreche ich vielen aus der Seele, wenn ich sage, dass der Concealer das wichtigste Utensil im Kosmetiktäschchen ist. Er hilft uns nicht nur, nach langen Nächten (halbwegs) fit auszusehen, sondern kaschiert mit Rötungen, Augenringen und Pickelchen so ziemlich alles, was einen makellosen Teint stören könnte. Damit all das richtig gelingt, gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Denn nicht nur die Auftragetechnik und Reihenfolge sind entscheidend für einen frischen Look, sondern auch Farbe und Konsistenz des Produkts. Alles, was du über den Retter im Handtaschenformat wissen musst, liest du in unserem großen Concealer-Einmaleins.

Wann wird der Concealer aufgetragen?

Als Faustregel gilt: Erst die Foundation, dann der Concealer. So werden im ersten Schritt bereits kleine Unreinheiten kaschiert und der Concealer gibt den letzten Schliff. Außerdem benötigt ihr weniger Produkt, weil er beim Auftragen des Make-ups nicht wieder entfernt wird. Wer ohnehin reine Haut hat, kann die Foundation auch einfach weglassen und den Concealer anschließend nur mit ein wenig Puder fixieren.
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Wie wird der Concealer aufgetragen?

Im Prinzip könnt ihr Concealer sowohl mit dem Pinsel als auch mit dem Blender oder Finger auftragen. Hier solltet ihr ausprobieren, was für euch die beste Methode ist. Empfohlen wird jedoch, das Produkt erst punktuell mit dem Pinsel aufzutragen und anschließend mit dem Finger einzuarbeiten. Durch die Körperwärme verschmilzt das Produkt besonders gut mit der Haut und lässt sich einfacher verteilen. Achtet darauf, den Concealer nur mit dem Ringfinger leicht einzuklopfen, um so wenig Druck wie möglich auf die empfindliche Augenpartie auszuüben.

Die richtige Farbe

Concealer sind immer hautfarben? Weit gefehlt. Zwar gibt es eine riesige Palette an nudefarbenen Produkten, aber je nach gewünschtem Ergebnis solltet ihr euer Repertoire um eine grüne, gelbe oder lilane Variante erweitern. Warum? Eine kleine Concealer-Farbkunde:
- Nude: Hilft bei Augenringen und Pigmentflecken
- Grün: Kaschiert Rötungen, Pickel oder geplatzte Äderchen
- Gelb: Versteckt dunkle Schatten rund um die Augen
- Lila: Lässt fahlen Teint frischer wirken

Augenringe kaschieren

Um Schatten unter den Augen zu verstecken, sollte nudefarbener Concealer ein bis zwei Farbnuancen heller sein als die Foundation. Er darf jedoch auch nicht zu hell sein, weil die Augenringe sonst eher betont als kaschiert werden. Gelber Concealer hilft vor allem bei bläulich schimmernden Äderchen.
Aufgetragen wird der Concealer nicht nur entlang des unteren Augenlids, sondern in Form eines Dreiecks. Es sollte vom inneren zum äußeren Augenwinkel reichen und mit der spitzen Seite entlang der Wange neben dem Nasenflügel enden. So entsteht ein besonders ebenmäßiges Hautbild under Teint wirkt frisch und erholt.
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Rötungen abdecken

Bei Pickeln und Rötungen sollte nudefarbener Concealer die gleiche Nuance haben, wie die Foundation. Am besten gibt man mit dem Pinsel einen Tupfer auf die entsprechende Stelle und verblendet sie dann vorsichtig mit dem Finger. Rötungen und rote Äderchen verschwinden unter grüner Farbe am besten.

Falten verstecken

Auch leichte Fältchen lassen sich mit dem Wunderprodukt leicht wegmogeln. Dafür solltet ihr ein nudefarbenes Produkt in einem etwas helleren Ton und mit zarten Glitzerpartikeln auf die Stellen rund um Augen, Mund oder Stirn auftupfen und anschließend verblenden. Achtet darauf, einen cremigen oder flüssigen Concealer zu verwenden, denn pudrige Produkte setzen sich in den Falten ab und betonen sie unnötig. Die schimmernden Pigmente reflektieren das Licht und lenken den Blick optisch ab.
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