Profisportler verraten: Das solltest du vor und nach dem Training essen

Photo: Courtesy of Misty Copeland.
Vor ein paar Jahren hatte ich eine Phase, in der ich besessen davon war, an Triathlons teilzunehmen. Ich habe insgesamt sechs Wettkämpfe mitgemacht, darunter drei Half-Ironmans (ein Wettkampf, der insgesamt über 113 Kilometer geht). Das, was ich aus dieser verrückten Erfahrung, die mir einerseits viel Spaß bereitet und mich stark gemacht hat, die andererseits aber auch unglaublich viel Zeit in Anspruch genommen hat, vor allem mitgenommen habe, war die Erkenntnis, wie wichtig die Ernährung für die Leistung ist. An einem bestimmten Punkt habe ich mich tatsächlich von dem ständigen Training so überfordert und erschöpft gefühlt (ich fing auf einer Fahrradfahrt vor lauter Frust und Langeweile mitten im Central Park an zu weinen), dass ich mich entschloss, mein Training nicht mehr so streng zu betreiben und mich lieber ganz darauf zu konzentrieren, meine Ernährung für meinen letzten Half-Ironman zu optimieren. Ich hatte eigentlich erwartet, dass dieser Plan total in die Hose gehen würde, aber stattdessen habe ich mein Zeitziel um drei Minuten übertroffen, und zwar auf sehr hügeligem Gelände (eine Verbesserung von drei Minuten ist bei solchen Wettkämpfen enorm). Außerdem habe ich mich während des ganzen Wettkampfs super gefühlt – stark, klar im Kopf, konzentriert und positiv. Das ist die Macht von gutem Essen und einer ausgewogenen Ernährung.
Alle Sportler (sogar Primaballerinen!) müssen vor einem großen Rennen, einem Spiel oder einem Auftritt etwas essen. Aber wie sieht ihre Essroutine aus? Was isst Beatrice Knop, bevor sie auf die Bühne geht, um den schwarzen Schwan zu tanzen? Was isst Pauline Schäfer, bevor sie auf dem Turnboden herumspringt und sich verbiegt, um Gold zu gewinnen? Was essen diese Sportlerinnen nach einem großen Event, um sich zu erholen und auf die nächste Herausforderung, die bevorsteht, vorzubereiten? Lies weiter, um es herauszufinden.