Du hast genug von Dating-Apps? Daran kann es liegen & so macht es wieder Spaß

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Dating-Apps haben viele Kritiker, die der Meinung sind, sie würden die Suche nach der ganz großen Liebe eher erschweren, als sie tatsächlich zu verbessern. Genauso gut kann man aber sagen, dass Tinder und Co. es Singles so einfach wie niemals zuvor machen, miteinander Kontakt aufzunehmen, sich gegenseitig Nachrichten zu schreiben und auf Dates zu gehen – oder ein paar Tage lang miteinander zu texten und dann geghostet zu werden. Wie auch immer es sein mag, irgendwann wird das, was als Suche mit Schmetterlingen im Bauch begonnen hat, zu einem monotonen Swipen, dem man ähnlich viel Enthusiasmus entgegenbringt wie dem morgendlichen Zähneputzen.
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Wenn da nur nicht dieses Gefühl wäre, dass der oder die Richtige nur einen Wisch entfernt ist, würde es gar nicht so schwer sein, dem konstanten Drang zu swipen, schreiben und daten nicht nachzugeben. Willkommen in der Angstzustand-verursachenden Dauerschleife!
„Ich bin der Meinung, dass einem alles, was man zu exzessiv betreibt, nicht gut tut“, sagt Beziehungsexpertin Rachel Sussmann aus New York. „Selbst schlafen oder essen, also Dinge die überlebenswichtig und damit gut für dich sind, machst du nicht ständig. Alles in Maßen ist das Geheimnis.“

Selbst schlafen oder essen, also Dinge die überlebenswichtig und damit gut für dich sind, machst du nicht ständig. Alles in Maßen ist das Geheimnis.

Rachel Sussman
Es lässt sich also ganz einfach zusammenfassen: Wenn du genug von Dating-Apps hast, dann lege eine Pause ein, auch wenn du zuerst das Gefühl haben magst, etwas zu verpassen. Das bedeutet natürlich nicht, dass du dich gar nicht auf die Suche begeben musst, wenn du dir eine*n Partner*in wünscht.
„Finde einen Weg, dich dabei nicht zu verausgaben“, rät Sussmann. „Wenn du eine Beziehung führen möchtest, musst du ein kleines bisschen Arbeit reinstecken, ähnlich wie bei der Jobsuche – Bewerbungen und -Gespräche sind genauso kräfteraubend wie Dating.“
Sich selbst klare Regeln für das eigene Dating-Verhalten aufzustellen, Tinder beispielsweise nur alle paar Tage zu öffnen statt jeden Abend, kann ein Weg sein, wieder Gefallen daran zu finden. Sussmann rät zudem ehrlich zu den Matches zu sein und ihnen zu sagen, dass du nur ab und zu über die App zu erreichen bist.
Und wenn du zwar vom Swipen übersättigt bist, aber nicht vom Daten an sich, gibt es andere Mittel und Wege, die über die Mainstream-Apps Tinder und Bumble hinausgehen und bei denen du nicht von Millionen von Mitgliedern erschlagen wirst.
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Spätestens dann, wenn dein Gefühl beim Gedanken an all diese Optionen von positiver Aufgeregtheit in genervte Erschöpfung umschlägt, solltest du Sussmanns Tipp nachgehen und eine Pause einlegen.
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