Diese 3 Menschen solltest du um dich haben, wenn du die Karriereleiter hochklettern willst

Illustrated by Abbie Winters.
Ganz egal, ob du gern unter Leuten bist oder lieber dein eigenes Ding machst, im Alleingang schaffst du es nie bis an die Spitze. Wenn du die Karriereleiter hochklettern möchtest, musst du mit anderen zusammenarbeiten. Sorry, liebe introvertierten Mädels, aber so ist es leider.
Weg von klassischen Karrierewegen: Viele Millennials haben Lust, etwas Eigenes aufzubauen. Aber wenn du ein Unternehmen gründen möchtest, reicht es nicht, eine grandiose Idee zu haben. Du musst sie auch in die Realität umsetzen können. Und die Wahrscheinlichkeit, dass du alle Skills besetzt, um das selbst zu machen, sind ziemlich gering. Mit wem solltest du dich jetzt also zusammentun, um Karriere zu machen?
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Um das herauszufinden, fragte LinkedIn seine Mitglieder, welche Arten von Menschen sie auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet haben. Bevor wir dir die Antworten verraten, noch ein Tipp von LinkedIn-Karriere-Expert Darain Faraz: „Im Laufe deiner Karriere – egal, in welcher Phase du dich gerade befindest – ist es unglaublich wichtig, ein stabiles Netzwerk zu haben. Es hilft dir dabei, deine eigene Version von Erfolg umzusetzen. Versuche, in Kontakt mit Leuten zu bleiben, die dir schon mal geholfen haben, wie eine inspirierende Lehrerin oder ein Kollege, auf den du von Anfang bauen konntest”.
Diese Menschen solltest du um dich haben:
Mentor*in
Auch bekannt als Cheerleader. Diese Person feiert deine Erfolge mit dir und vermittelt dir ein gutes Gefühl. Da sie eigene Erfahrungen in deinem Berufsfeld gemacht hat, kann sie dir aber auch konstruktive Kritik geben. Besonders, weil die Geschäftswelt immer noch von Männern dominiert wird, ist ein*e Mentor*in sehr wichtig. Diese Person wurde sicher schon mit Themen wie Gender Pay Gap und Sexismus konfrontiert und kann dir dabei helfen, damit zurechtzukommen. Zuhören und lernen, lautet die Devise.
Soweit zur Theorie, aber wie funktioniert das Ganze in der Praxis? Karriere-Coach Alice Stapleton empfiehlt regelmäßige Meetings. „Lade sie*ihn auf einen Kaffee oder zum Lunch ein und erzähle von deinen Karrierezielen. Vielleicht kann sie*er dir ja auch beim Netzwerken helfen”.
Lieblingskolleg*in
Wir verbringen viel Zeit auf Arbeit. Genauer gesagt sind es etwa 35% des Wachzustands (wenn du 50 Jahre arbeitest). Falls dich diese Zahl etwas runterzieht, kommt direkt eine positive hinterher: Etwa ein Drittel von uns findet auf Arbeit eine*n echte*n Freund*in. Diese Person sorgt bei etwa 78% dafür, dass sie selbstbewusster im Job sind. Außerdem kann sie als Insider super einschätzen, ob du deinen Job gut machst und dir gegebenenfalls Tipps geben. „Wir sind oft betriebsblind, wenn es darum geht, unsere eigene Arbeit zu beurteilen“, sagt Alice Stapleton. Sie empfiehlt, dass du diese Person fragst, was du ihrer Meinung nach gut machst und in welchen Bereichen du noch etwas dazu lernen kannst (oder musst).
Rival*in
Es geht nicht darum, dass du dich mit Leuten umgibst, mit denen du dich pausenlos heftig streitest! Das Zauberwort lautet gesunder Wettstreit. Der kann nämlich dazu beitragen, dass du härter arbeitest bzw. das Beste aus dir herausholst. Diese Person ist in etwa mit jemandem vergleichbar, der im Fitnessstudio neben dir trainiert – sie sorgt dafür, dass du ein paar Minuten länger durchhältst. So berichtete etwa ein Drittel der Millenials der LinkedIn-Umfrage, dass sie ein*e Arbeitsrival*in motiviert, ihr Bestes zu geben.
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