Ex-GNTM Fata Hasanovic: „Es ist wichtig, dass nicht nur Männer auf der Leinwand kämpfen!“

„Hören Sie: Ich weiß nicht, wer Sie sind, und auch nicht, woher Sie kommen, aber von jetzt an tun Sie, was Ich Ihnen sage, okay?“, Star Wars zeigte schon Ende der 1970er Jahre, dass Prinzessinnen durchaus die Hosen anhaben können. Leia Organa ist aber nicht der einzige, weibliche Leinwandstar in der Story of a boy, a girl and a universe, der ohne die üblichen Klischees im Kino agiert: In der Star Wars-Neuauflage folgen wir den Abenteuern von Schrottsammlerin Rey, die mit einem Laserschwert ebenso gut umgehen kann wie mit einem Schraubenschlüssel.

Gerade ist bei Madame Tussauds Berlin die Wachsfigur der Das Erwachen der Macht-Heldin von Model Fata Hasanović enthüllt worden. Gemeinsam dürfen wir einen ersten Blick auf den Neuzugang der Star Wars-Ausstellung werfen. „Ich habe gerade festgestellt, dass wir uns sogar optisch ziemlich ähnlich sind“, sagt die 21-Jährige und lacht, als sie für unser Foto neben Reys Figur steht.

Ob es noch weitere Gemeinsamkeiten gibt? „Rey lebt auf ihrem Wüstenplaneten, weil sie darauf hofft, ihre Eltern wiederzusehen und ist auf sich alleine gestellt.“, erzählt mir Fata und wird ernst. „Sie muss ihren eigenen Weg finden und verliert ihr Ziel trotzdem nicht aus den Augen. Und das war bei mir auch immer so. Ich hatte immer ganz viele Ziele und Wünsche, von denen ich jahrelang geträumt habe. Irgendwann wurde mir klar: Du musst auch etwas dafür tun, um dein Ziel auch zu erreichen!“

Bei der diesjährigen Germany’s Next Topmodel-Staffel wurde Fata Drittplatzierte – und erlebte, wie es ist, sich alleine durchzukämpfen: Beim traditionellen Besuch der Familien in der Show konnte ihre Mama nicht ans Set nach Los Angeles kommen. Wie viele der Kandidatinnen musste auch sie damit klarkommen, auf einmal in der Öffentlichkeit zu stehen. „Du fragst tausend Leute und bekommst tausend verschiedene Meinungen. Ich bleibe mir treu und mache mein Ding – das gehört für mich zu einer starken Persönlichkeit. Dass man nicht einfach mit der Masse mitgeht, sondern sich selbst treu bleibt.“

Die Antwort auf die Frage nach ihrer persönlichen Heldin ist klar: Mama natürlich! Doch was macht für Fata eine Heldin aus? „Große Dinge! Für mich ist eine Heldin eine Person, die etwas für viele Menschen leistet und aus der Masse heraussticht. Eine Person, die etwas bewegt hat!“

Diese großen Dinge müssen nicht unbedingt auf großen Bühnen stattfinden – große Vorbilder ohne Stereotypen helfen aber: „Ich finde es sehr wichtig, dass es Heldinnen wie in Star Wars gibt, an denen man sich orientieren kann“, erklärt Fata. „Vor allem, weil gezeigt wird, dass es nicht nur Männer gibt, die kämpfen, sondern auch starke Frauen, die dasselbe tun!“
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