7 Modefotograf*innen erklären, warum es so schwer ist Diversität zu zeigen

Photographed by Melodie Jeng.
Bevor sie passiert, ist eine Revolution eine ehrenhafte Idee. Doch in der Modebranche kann es mühsam werden. An so vielen Stellen äußern sich die wichtigsten Persönlichkeiten zu den Problemen, die längst bekannt sind, wie etwa Rassismus, sexuelle Belästigung oder Konfektionsgrößen abseits der 36 auf und vor dem Laufsteg. The Cut und Fashionista haben sich des Problems angenommen, denn an vielen Stellen ist die Modebranche immer noch ein Schönheitswettbewerb, bei dem die meisten Teilnehmerinnen dünn, weiß und berühmt sind. Doch gerade im Street Style, wo es um Inspiration geht, fühlt sich dieses Schaulaufen noch altmodischer an als jemals zuvor. Doch Vielfalt sucht man auch dort oft noch vergebens.
Also haben wir von Tommy Ton bis Melodie Jeng Modefotograf*innen gefragt, wo eigentlich das Problem liegt, die Vielfalt der Welt auch auf dem Laufsteg und auf der Straße zu zeigen. Doch nicht alle haben zugestimmt, die Problematik zu kommentieren. Manche Fotografen durften sich nicht dazu äußern und wurden sogar von ihren Auftraggebern dazu angehalten.
Dabei haben wir doch gerade Street Style am Anfang so geliebt, weil da die echten Menschen gezeigt werden. Doch dann sind aus vielen Personen plötzlich Stars gewurden und iPhones haben ein Handwerk ersetzt. Der Fokus hat sich verschoben. Die Gleichschaltung des Street Styles ist kaum zu übersehen. Deswegen ist es nicht mehr überall als Kompliment zu verstehen, wenn man fotografiert wird.
Warum werden manche Personen also immer wieder geknipst und andere nicht? Liegt das nur in der Hand der PR-Agenturen und Ausstattungen? Oder ist die Modewelt doch nicht so vielfältig, wie sie sich darstellt? Antworten von sieben Modefotografen gibt's in der Slideshow!
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