Girlpower-Playlist: Diese Songs hören wir im Juni

Ob du die letzten Punkte auf der To-Do-Liste runterrockst, im Auto mit offenem Fenster zu den Lieblingsmenschen fährst oder einfach nur kurz dein Kopfchaos ordnen willst: Diese Powerbabes begleiten dich. Ihre Songs haben Haltung, verbreiten Energie, heilen gebrochene Herzen und sind damit die perfekte Playlist fürs nächste Abenteuer.

Bibi Bourelly: „Riot“
Sie ist in Berlin und Washington D.C. aufgewachsen, zog mit 19 nach Los Angeles und schrieb Rihannas „Bitch Better Have My Money“: Bibi Bourelly steht aber nicht nur für andere im Studio. Ihre erste eigene EP „Free The Real: Part #1“ zeigt, dass ihr Kopf voller Musik ist, in die man sich vom Fleck weg vergucken kann. Das Video zu „Riot“ erschien diese Woche und ist ein Statement für Gleichberechtigung.
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Izzy Bizu: „Mad Behaviour“
„Ich mag Frauen, die echte Frauen sind, unruhige Seelen – das verstehe ich“: Izzy Bizu ist 21 und kombiniert ihre jazzige Stimme à la Amy Winehouse in ihren Songs mit feinstem Pop. Für die H&M-Sommerkampagne hat sie gerade erst „Sweat (A La La La La Long)“ gecovert. Wovon Izzy träumt? Einmal mit Lauryn Hill bei einem Tee quatschen, eine US-Tour machen und in einem Stadion in Äthiopien, dem Geburtsland ihrer Mama, auftreten. Könnte sie mit Songs wie diesem im Handumdrehen schaffen.

Grace Risch: „Papa Kiste“

Die erste EP der Berlinerin erscheint im August. Dafür hat Grace unter anderem mit Samy Deluxe an den Songs gearbeitet. Ihr Spezialgebiet? Aus Emotionen Zuckerwatte für die Ohren machen. „Papa Kiste“ ist ihre eigene Geschichte: Grace ist nach Nigeria geflogen, um ihren Vater nach 31 Jahren wiederzusehen. Diese Begegnung verpackt sie in drei Minuten, die einen nicht so schnell loslassen.

Dua Lipa: „Hotter Than Hell“
Wer seit seinem 15. Lebensjahr in London auf eigenen Füßen steht und schon einen Abschluss der Sylvia Young Theatre School in der Tasche hat, denkt gar nicht daran, eine Pause zu machen. Heute ist Dua Lupa 20, zwischen London, Los Angeles, Stockholm, New York und Toronto unterwegs und arbeitet mit den Produzenten von Lana Del Rey, FKA twigs und Charli XCX zusammen. Ihr eigener Sound? Ein bisschen HipHop, ein bisschen Soul, ein bisschen Pop – und zwar von allem das Beste.

Frida Gold: „Wir sind Zuhaus“
„Auf der Suche nach Beständigkeit ist dieser Song eine Ode an das Gefühl, sich in jemanden ,zu Hause' zu fühlen; mit jemandem anzukommen“, erzählt Frida-Gold-Frontfrau Alina zum neuen Song ihrer Band. Alina ist Musikerin durch und durch, spielt Querflöte und schreibt viele Texte und Melodien selbst. Wer für sie das Zuhausegefühl verkörpert, zeigt sie im Video: Ihre Geschwister, die sie zu dem Songtext inspiriert haben, sitzen mit im Cabrio.
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Bebe Rexha feat. Nicki Minaj: „No Broken Hearts“
Bebe hat Rihannas und Eminems Song „The Monster“ geschrieben und ist die Stimme aus David Guettas „Hey Mama“-Refrain. Jetzt macht sie mit Nicki Minaj gemeinsame Sache und zeigt, dass sie eine der spannendsten US-Künstlerinnen des Sommers werden könnte. „Den Song habe ich mit gebrochenem Herzen geschrieben“, verriet Bebe der GQ. „Ich habe geweint, als ich ins Studio gegangen bin, mir dann aber gedacht: In diesem Studio sind keine gebrochenen Herzen erlaubt!“


Larkin Poe: „Don't“
Ein Teil des Bandnamens könnte dir bekannt vorkommen. Rebecca und Megan Lovell sind Schwestern und tatsächlich Nachfahren des Künstlers Edgar Allen Poe. Ihr eigenes kreatives Fachgebiet ist schnörkelloser Gitarrensound, der roh und nach Festival klingt. Zeilen wie „Don't honey / don't bust down my door“ funktionieren sowieso viel besser ohne glattgebügeltes Drumherum.
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