Ist das noch Nachtisch? Grüne Waffeln aus Erbsen

Anne Mühlmaier
Anne Mühlmeier ist ein internationales Model und Schauspielerin und lebt heute in Berlin. Im Laufe ihrer Modelkarriere hat sie wahrscheinlich jede Diät der Welt mal ausprobiert, nur um zu lernen, dass dogmatische Ernährungsformen nicht gesund sind und nicht glücklich machen. Umso mehr liebt sie es heute, gesundes und abwechslungsreiches Essen zu zaubern. Für Refinery29 Germany stellt sie jede Woche nicht nur die leckersten Rezepte vor, sondern liefert auch genügend Hintergrundwissen zu den Produkten, damit das Nachkochen noch mehr Spaß macht. Mehr gibt's bei Instagram @foodbyannie .

Heute möchte ich etwas frisches Grün auf unsere Teller bringen. Da fallen mir die Erbsen ein, von denen ich immer eine Packung im Gefrierfach habe. Nicht lange überlegt und das Experiment kann beginnen.

Für viele von uns sind Erbsen vermutlich nicht unbedingt das aufregendste Lieblingsgemüse. Waffeln hingegen liebt Jeder. Warum also nicht mal eine Kombination aus beidem ausprobieren?
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Anne Mühlmaier

Erbsen sind nämlich toll. Sie bringen eine ordentlich Palette an Vitaminen und Mineralien mit, auch ausreichend Ballaststoffe und für so ein kleines Gemüse ganz schön viel Eiweiß. Damit machen Erbsen uns auch noch straff und stark. Vermutlich ist das der Grund, warum seit neuestem Erbseneiweiß auch als Protein-Boost in den Regalen steht.

Die kleinen grünen Murmeln bringen schon von Natur aus eine recht mehlige Konsistenz mit, sind aber leider für Waffeln nicht mehlig genug – was fehlt, ist der Eiweißkleber. Darum gibt es mein Rezept in zwei Varianten: entweder mit gekochtem Vollkorn-Reis als Zusatz zum Teig oder zubereitet mit Dinkelmehl.
(Mein ursprünglicher Teig funktioniert übrigens super gut für Pancakes, auch ganz ohne Dinkelmehl oder Reis – aber das vielleicht ein anderes Mal.)

Als Beilage ein Klacks Kräuterquark auf die Waffeln und angebratene Champignons, die mit einem Schuss Weißwein abgelöscht wurden. Passt super!

Wie in vielen meiner Rezepte verwende ich auch hier zum Einfetten des Waffeleisens Kokosöl. Das ist gut hitzebeständig. Olivenöl hingegen verliert bei Hitze seine wertvollen Vitamine.
Anne Mühlmaier

Zutaten für ca. 3 Personen

Waffeln:
500 g gefrorene Erbsen
180 ml Soja Sahne
3 Eier
3 EL Olivenöl
6 EL Vollkorn Dinkelmehl oder 1 Tasse Vollkorn Reis
40 g Lauch Zwiebeln
3 EL Olivenöl
ca. 200 ml Milch (Natur Mandelmilch oder Natur Soja Milch)

Beilage:
500 g Champignons
250 g Kräuterquark
3 - 4 EL Weißwein
Kokosöl
Salz und Pfeffer

1. Zuerst die Erbsen auftauen lassen. Wenn du dich für Reis im Teig entschieden hast, den Reis kochen. Die Frühlingszwiebeln schneiden.
2. Erbsen, Sahne und Frühlingszwiebeln in einem Topf erhitzen. Die Erbsen-Sahne-Mischung zusammen mit Eiern und Olivenöl im Mixer zu einer homogenen Masse mixen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Wenn du dich für Reis im Teig entscheiden hast, mixe auch ihn zur Masse hinzu. Ansonsten das Mehl mit einem Schneebesen unterheben. Den Teig 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
4. Die Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. In der Pfanne mit etwas Kokosöl anbraten, würzen und mit Weißwein ablöschen. Zur Seite stellen. Wenn der Teig dicker geworden ist oder eher zäh vom Löffel fällt, vorsichtig und nach und nach etwas Mich unterrühren.
5. Waffeleisen vorheizen. Mit ordentlich Kokosöl einfetten und die Waffeln auf mittler Stufe ausbacken. Die Waffeln brauchen etwas mehr Garzeit als herkömmliche süße Waffeln.
6. Waffeln anrichten mit einen Klacks Quark und die Pilze anrichten. Ich hatte noch ein paar Erbsen und Radieschen übrig und habe sie noch zusätzlich dekoriert.

Viel Spaß beim Nachkochen!
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