Für immer hart – ist Nippel aufspritzen lassen der neue Hype?

Foto: Instagram @justnipsforall
Harte Nippel haben etwas ästhetisches aber eben auch etwas sehr sexuelles an sich. Sie geben dem Auge einen Orientierungspunkt und suggerieren Geilheit. Schämen muss man sich dafür schon lange nicht mehr, auch dank prominenter Damen wie Jennifer Aniston, Kim Cattrall als Samantha in Sex and the City und Kendall Jenner, die ihre Brustwarzen gern im steifen Zustand präsentieren und uns somit häufiger mit dem Bild harter Nippel in Berührung bringen – im übertragenen Sinne natürlich nur – und was man oft sieht, normalisiert sich irgendwann und entfernt sich vom Tabu. Ich frage mich trotzdem, wie Kendall es schafft, die Straßen von New York und Los Angeles mit stets aufgeweckten Nippeln zu erkunden. Rubbelt sie vor dem Verlassen des Nobelrestaurants wild daran rum? Hat sie womöglich bei Jennifer Lopez gespickt und einen professionellen „Nippel-Hartmacher“ engagiert? Oder sind es doch ihre Piercings, die eine kontinuierliche Reizung der sensiblen Zone erzeugen? Meine Freundin hat sich ihr Schmuckstück extra durch ihren, wie sie ihn liebevoll nennt, faulen Nippel, stechen lassen, damit er genauso schön herausragt wie der andere. Wer nicht auf Piercings steht aber keine Angst vor Nadeln hat, kann sich seine Nippel jetzt ganz einfach hart spritzen lassen – vom Schönheitschirurgen.
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Designer-Nippel vom Beauty-Doc

Kein Körperteil ist heute mehr tabu für den Beauty-Doc. Dein kleiner Zeh steht komisch ab? Du kannst dir eigentlich sicher sein, dass es dagegen ein Treatment gibt. Deine Augenbrauen sollen höher sitzen? Lasse dir Botox hineinspritzen und nenne es Brow-Lift. Das klingt, als würde man mit den Brauen zum Sport gehen, wenn man sie doch eigentlich durch das Nervengift lahmlegen lässt. Dein Po darf ruhig ein bisschen runder sein? Kollagen oder Eigenfett sind Lösungen, bei denen du immer noch behaupten kannst, dein Po sei natürlich (ja, Kim Kardashian West und all deine modellierten Schwestern, ihr seid schon lange aufgeflogen!).
Jetzt sind eben die Nippel dran. Zuerst kam der Tattoo-Trend. Man kann sie dunkler stechen lassen oder ihnen süße Fake-Sommersprossen verpassen. Nun sollen sie bitte auch immer „kampfbereit“ sein? Das geht mit ein paar kleinen Piksen und etwa einem Milliliter Hyaluron. Ein Mittel, das sonst Lippen und Wangen aufplustert. Für richtig schüchterne Nippel, die immer nach innen zeigen, gibt es nun die Inverted Nipple Correction. Der Allure zufolge liegt diese Operation, wohlgemerkt unter kurzer Vollnarkose, gerade voll im Trend. Passt ja zur „Free the Nipple“-Bewegung. Na dann, harte Nippel voraus!
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