Welches Hilfsmittel du wählen solltest, damit die Selbstbefriedigung noch schöner wird

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Mit den richtigen Hilfsmitteln zum Höhepunkt, klar, aber: Welches Hilfsmittel soll ich wählen, damit die Selbstbefriedigung noch schöner wird? Wir erklären Euch mit nützlichen Infos und Tipps, wie, wo und womit Ihr bei der Masturbation dem Höhepunkt auf die Sprünge helfen könnt.

Die helfende Hand zum Masturbieren

Frage Dich zunächst, welche Körperregion Du gerne stimulieren möchtest. Bei Frauen bieten sich als erogene Zonen neben der Vagina und Klitoris auch die Brustwarzen zum Verwöhnen an. Bei Männern kommen neben Penis und Eichel auch die Hoden und der Anus ins Spiel. Als nächstes solltest Du Dich fragen, welches Material für Deinen kleinen Helfer Du Dir vorstellen kannst.
Als Toy-Einsteiger empfiehlt es sich auf Sextoys aus Silikon zurückzureifen, da diese besonders hautfreundlich sind und die Intimflora nicht negativ beeinflussen. Das weiche Material lässt sich außerdem besser einführen und fühlt sich besser an als PVC oder Gummi. Toys aus Glas sind ebenfalls zu empfehlen. Da sie etwas härter als Silikon-Toys sind, empfehlen sich diese eher für erfahrene Toy-Nutzer. Vorteil hier: die Glas-Toys können zum Masturbieren erwärmt und abgekühlt werden für ein prickelndes Wechselbad der Gefühle.
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Entscheidend sind außerdem die Vibrationsmodi. Anfänger sollten eher mit wenigen Vibrationsstufen einsteigen, um zu sehen ob ihnen diese Art der Stimulation gefällt. Außerdem gibt es unterschiedliche Rhythmen, Geschwindigkeiten oder Rotationen, die das Spiel abwechslungsreicher gestalten. Welche Hilfsmittel es gibt und wie Du am besten Deine Lustpunkte mit ihnen verwöhnst erfährst Du jetzt.

Masturbations-Hilfsmittel für Frauen

Klitorale Stimulation

Die Klitoris lässt sich neben den eigenen Fingern auch gut mit einigen kleinen Helfern während des Solo-Sex verwöhnen. Ein klassischer Auflegevibrator wird zum Beispiel einfach großflächig auf den Venushügel platziert, wodurch Schamlippen und die Klitoris verwöhnt werden. Mit Mini- oder Fingervibratoren lässt sich die Klitoris ebenfalls punktgenau stimulieren. Außerdem können die flinken Toys dazu genutzt werden andere externe Hotspots, wie Brustwarzen oder Innenschenkel, mit Vibrationen zu verwöhnen.
Als klitorales Orgasmuswunder gilt der womanizer. Dieser Auflegevibrator stimuliert die Klitoris ganz ohne Berührungen mit Druckwellen.
Der Vorteil hier: die Klitoris wird kraftvoll stimuliert, ohne dabei Gefahr zu laufen beim Masturbieren zu überreizen.

Vaginale Stimulation

Nicht jeder Vibrator ist wie der andere. Je nachdem welche Stimulation beim Masturbieren gewünscht wird, unterscheidet man auch die Vibratoren. Für die rein vaginale Stimulation kann ein klassischer Vibrator oder ein Dildo genutzt werden. Die Toys, vor allem die Dildos, sind zumeist wasserdicht und können mit unter die Dusche oder in die Badewanne genommen werden.
Einige Toys haben zudem eine gekrümmte Schaftspitze, die sich wunderbar zur G-Punkt Stimulation eignet. Die sogenannten G-Punkt Vibratoren werden beim Masturbieren einfach mit der Spitze zum Bauchnabel zeigend vaginal eingeführt und dann sanft an die obere Vaginalwand gedrückt.
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Eine weitere Kategorie Vibratoren bringt beim Masturbieren gleich doppelt, manche sogar dreifach Spaß. Sogenannte Rabbit-Vibratoren verwöhnen nämlich die Klitoris, Vagina und den G-Punkt gleichzeitig.
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Anale Stimulation

Auch der Anus und der Damm sollten beim Masturbieren mit einbezogen werden. Diese Region des Körpers besitzt viele Nervenbahnen, die äußerst sensibel auf Stimulationen ansprechen. Mit einem einfachen Anal-Plug oder Anal-Vibrator kannst Du die Region einfach erkunden. Auch eine Analkette mit ihren schmalen Kugeln eignet sich für ein rundes Ergebnis beim Solo. Zieht man sie nämlich während eines Orgasmus langsam heraus, wird das Gefühl beim Höhepunkt verstärkt.

Orgasmusfähigkeit steigern

Ob nun beim Masturbieren oder beim Sex, da viele Frauen es nicht immer so einfach haben wie Männer ihren Höhepunkt zu erreichen, empfiehlt es sich den Beckenboden und insbesondere die Vaginalmuskulatur zu kräftigen. Wie das geht? Ganz einfach mit ein paar Liebeskugeln!
Diese werden einfach mit etwas Gleitgel vaginal eingeführt. Einsteigerinnen in das Beckenbodentraining starten mit 15 Minuten täglich und steigern sich dann langsam.
Wichtig: Während die Vaginalkugeln getragen werden, sollte man in Bewegung bleiben, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Einfach bei Erledigungen Zuhause oder auch unterwegs. Durch die ständige Kontraktion der Muskeln, die versuchen die Kugeln im Inneren zu halten, werden die Muskeln gestärkt und schon nach kurzer Zeit wird das erwünschte Ziel erreicht.

Nippel & und Co.

Neben den klassischen Regionen zur Stimulation gibt es natürlich noch weitere erogene Zonen, die gerne beim Masturbieren mitspielen dürfen. Umso schöner wird der Orgasmus am Ende. Magst Du Berührungen an den Nippeln? Dann nehme sie mit einer Hand zwischen den Fingern und über leicht Druck aus, zwicke und rotiere sie sanft. Du kannst für das Nippelspiel auch ein paar Nippelklemmen verwenden, so hast Du die Hand wieder frei, um einen anderen Lustpunkt zu verwöhnen. Mehr zu den erogenen Zonen der Frau, erfährst Du in unserem Artikel: Die erogenen Zonen der Frau.
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Hilfsmittel für Paare

Schön feucht bleiben

Damit das Spiel mit den Toys geschmeidig und schön bleibt, empfiehlt sich ein wasserbasiertes Gleitgel. Vor allem für die anale Stimulation sollte man nicht auf ein Gel verzichten. Wassserbasierte Gleitgele sind im Gegensatz zu silikon- oder ölbasierten Gelen, mit jedem Sextoy und Latexkondomen kompatibel.
Beim Masturbieren können auch Stimulationsgele durch prickelnde Gefühle den Orgasmus und das Spiel einheizen. Mit unterschiedlichen Effekten, wie zum Beispiel wärmend oder kühlend, wird das Spiel zu einem aufregenden Wechselbad der Gefühle.
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