Warum gekrempelte Ärmel jetzt die Statement-Shirts ablösen

Foto: Getty images, Edward James
Wir rüsten uns für den Herbst. Hochgekrempelte Ärmel erobern die New Yorker Laufstege und geben ein etwas weniger offensichtliches Statement als feministische Shirts vergangener Saisons. Die Message ist trotzdem deutlich und zieht sich nicht nur durch die Kollektionen von Calvin Klein und Jason Wu : Wir schieben unsere Ärmel hoch, um mit geballter Frauenpower anzupacken. Denn unsere Stimme wird nicht nur in der Modebranche immer lauter. Besonders seit Trump Präsident der USA ist, müssen wir beide Hände frei haben, um für Gerechtigkeit zu kämpfen.
Die voluminösen Ärmel werden von den Designern vorzugsweise mit schmalen Röcken oder Hosen kombiniert, denn wir sind auch stolz auf unsere feminine Seite. Und Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Außerdem werden die hochgekrempelten Ärmel auf keinen Fall perfekt, sondern eher zufällig hochgeschoben. Wir haben ja auch gar keine Zeit für ein perfektes Styling, wenn wir nebenbei für Gleichberechtigung auf der ganzen Welt demonstrieren.
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Der neue Ärmel-Trend erinnert uns außerdem an den Feminismus der frühen 80er. Das berühmte Poster „We Can Do it“, das ursprünglich ein Propagandaplakat des 2. Weltkriegs war, wurde schon damals als Sinnbild für starke Frauen genutzt. Zu sehen ist eine Frau, die nicht nur ihre Faust ballt, sondern auch ihre Ärmel hochgekrempelt trägt.
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