Dein Immunsystem ist down? Das kannst du jetzt tun, um deine Abwehrkräfte zu stärken

Foto: Kristina Wilson
Es ist kalt, feucht und dunkel – gerade jetzt im Winter werden viele von uns krank. Während es manche einmal richtig erwischt, zieht sich eine Erkältung bei anderen über mehrere Wochen oder sogar Monate hin. Die Gründe dafür können unterschiedlicher Natur sein. In den Wintermonaten fehlt es uns vor allem Licht, wodurch die lebenswichtige Vitamin D-Zufuhr eingeschränkt wird oder an Bewegung, weil die Tage kürzer und das Wetter schlechter sind. Aber auch Faktoren wie Stress können das Immunsystem enorm beeinträchtigen und dazu führen, dass unsere Abwehrkräfte dauerhaft geschwächt sind.

Mit einfachen Tricks das Immunsystem aufbauen

Doch was können wir tun, um unser Immunsystem wieder aufzubauen oder präventiv zu stärken? Wir haben 13 Tipps für euch zusammengestellt, mit denen ihr eure Abwehrkräfte aufbauen könnt. Ist auch gar nicht so schwer – versprochen!
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1. So oft wie möglich Sonne tanken

Sonnenstrahlen wärmen uns nicht nur auf und fühlen sich wohltuend an, sondern sind bewiesenermaßen mit dafür verantwortlich, dass das wichtige Vitamin D in unserem Körper produziert wird. Vitamin D aktiviert wiederum diejenigen Zellen , die wie eine Abwehr durch unseren Körper fahren, um kranke Zellen zu finden und abzutöten. Vitamin D steckt auch in ausgewählten Lebensmitteln mit hohem Omega-3-Fettsäuren wie Fisch. Also ran an den Lachs!
Foto: Michael Beckert

2. Ausreichend Bewegung

Regelmäßige Bewegung aktiviert nachweislich unser Immunsystem, Menschen, die Sport treiben, sind außerdem seltener krank. Egal ob Joggen, schwimmen oder Walking – Hauptsache ihr wählt eine Ausdauersportart. Positiver Nebeneffekt: Sport baut Stress ab. Allerdings solltet ihr eure sportlichen Aktivitäten nicht in Stress ausarten lassen, denn das wird eurem Körper mehr schaden als Gutes tun. Und falls es euch doch mal erwischt, kuriert den Infekt gut aus.

3. Pausen machen

Gegen chronischen Stress und Virusanfälligkeit helfen regelmäßige, auch schon kurze, Pausen. Euer Körper wird das anerkennen.
Foto: Anna Jay

4. Genügend schlafen

Im Schlaf erholt sich unser Körper am besten. Das Stresshormon Cortisol ist während des Schlafs weniger aktiv, dafür werden mehr Wachstumshormone ausgeschüttet, die zur Wundheilung beitragen. Im Schnitt solltet ihr zwischen sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht bekommen.

5. Regelmäßig lüften

Gerade im Winter befindet man sich häufig in Räumen, in denen eine trockene Heizungsluft vorherrscht. Das mögen die Schleimhäute jedoch garnicht. Deshalb ist es wichtig regelmäßig gut zu lüften, denn dadurch wird die Luft feuchter. Schleim- und Speicheltröpfchen, die wir bei Erkältungen ausniesen, nehmen das Wasser aus der frischen Luft auf, werden schwerer und sinken dadurch zu Boden, wo sie ungefährlich für den menschlichen Organismus sind. Wer oft oft stoßlüftet (etwa 3 bis 4 Mal am Tag) sorgt dafür, dass es weniger Viren in eurer direkten Umgebung gibt.
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Foto: Kate Anglestein

6. Viel Flüssigkeit zu euch nehmen

Ihr solltet generell immer darauf achten, genügend Flüssigkeit zu euch zu nehmen. Aber insbesondere wenn ihr angeschlagen oder erkältet seid, solltet ihr die bösen schleunigst Viren weg-trinken oder schlürfen. Ob Nasendusche, warme Suppen oder Heißgetränke – alles,w as den Körper durchspült, hilft. Ausreichend Wasser trinken solltet ihr sowieso immer.

7. Hände waschen

Studien besagen: Wer sich mindestens 5x am Tag die Hände mindesten 30 Sekunden lang wäscht, ist nur halb so oft erkältet. Wenn ihr ins Office oder nach Hause kommt, immer direkt ans Waschbecken
Foto: Natalia Mantini

8. Mehr Knutschen

Na, das dürfte nicht so schwer fallen. Es ist offenbar wissenschaftlich erwiesen, dass regelmäßiges Knutschen gut für unser Immunsystem ist. Durch das Austauschen von Keimen beim Küssen wird unsere Abwehr trainiert, da der Körper die fremden Erreger bekämpfen, was sich langfristig positiv auswirkt.

9. Ingwer

Ingwer ist ein wahrer Alleskönner. Das Wurzelgewächs ist bekannt dafür, das Immunsystem zu stimulieren. Sobald ihr im Hals das erste Kratzen verspürt, kann ein heißer Ingwer-Tee zur Linderung der Erkältung beitragen. Seine ideale Wirkung entfaltet der Tee in Kombination mit Honig und/oder Zitrone.
Foto: Danny Kim

10. Richtig anziehen

Entweder ist es zu draußen zu kalt oder drinnen zu warm. Im Winter weiß fast niemand wie man sich richtig anziehen soll. Klar ist: Man sollte weder frieren noch schwitzen. Der beste Tipp, um diesem Dilemma zu entgehen ist der Zwiebellook. So könnt ihr jeder Zeit eine Schicht an- oder ablegen. Wenn ihr friert, werden die Abwehrzellen in eurem Körper lahm gelegt und kommen eventuell nicht schnell genug dahin, wo sie gebraucht werden.

11. Erst kalt, dann heiß

Die richtige Wärmeregulierung kann enorm dabei unterstützen das Immunsystem zu stärken, weil unser Körper sich besser auf ungewohnte Temperaturen einstellen kann. Wenn wir Wechselbäder oder Saunagänge mit in unsere Routinen aufnehmen, werden unsere Gefäße stärker durchblutet. Bei Wärme werden sie erweitert, bei Kälte ziehen sie sich zusammen.
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