Kündigung & Weltreise - Was du wissen musst, bevor du einen auf Eat, Pray, Love machst

Letztes Jahr kündigte ich meinen Job und reiste alleine nach Ecuador. Ich tat das nicht aus dem Bedürfnis heraus, mich selbst zu heilen oder meine Identität zu finden, oder um irgendeinen Julia-Roberts-Scheiß in einem Kloster nachzumachen (obwohl ich jederzeit nach potenziellen Javier Bardems Ausschau hielt), sondern einfach nur, weil ich ein Abenteuer außerhalb meiner täglichen U-Bahn-Fahrt zur Arbeit erleben wollte.

All die Klischees, dass man es so sehr liebt, dass man nicht mehr zurückkehren möchte, dass man eigentlich an jedem Ort, den man besucht, für immer bleiben will, oder dass man mehr betrunkene 18-Jährige trifft als auf einer Abiparty und mehr Deutsche als derzeit in Berlin, sind wahr. Aber ich stieß noch auf viel mehr Überraschungen und traf Viele, denen es genauso ging.

Übersetzt von: Rea Mahrous.