Warum du mit Kopfschmerzen aufwachst & was du dagegen tun kannst

Photographed by Bianca Valle.
Wenn du eine Person bist, du zu Migräne neigt, kann es sich so anfühlen, als sei für dich jeder Morgen eine neue Chance, hoffentlich nicht von einer heimgesucht zu werden – manchmal wachst du jedoch bereits mit Kopfschmerzen auf, die deinen ganzen Tag ruinieren. Obwohl du Migräne zu jeder beliebigen Zeit bekommen kannst, treten, laut der American Migraine Foundation, fast die Hälfte aller Migränen zwischen 4 Uhr nachts und 9 Uhr morgens auf. Und wenn du das Gefühl hast, dass die Morgenmigränen schlimmer sind, als die, die dich zu anderen Tageszeiten aufsuchen, ist dieses Gefühl nicht bloß in deinem Kopf.
„Der Grund, weswegen sich diese (morgendlichen) Kopfschmerzen schlimmer anfühlen, ist der, dass es bei der Behandlung von Kopfschmerzen sehr auf das richtige Timing ankommt,“ sagt Juline Bryson, Assistenzprofessorin der Neurologie am Wake Forest Baptist Medical Center. Sie sagt, wenn du deine Migräne innerhalb der ersten 20 Minuten nach Auftreten behandeln kannst, stehen die Chancen gut, dass du verhindern kannst, dass deine Schmerzen richtig schlimm werden. Wenn du allerdings aufwachst und bereits Schmerzen hast, kann es sein, dass du das Zeitfenster verpasst hast, und jede Behandlung, die du ausprobierst, nicht mehr in dem Maße anschlagen wird. „Es fühlt sich heftiger an und diese Migränen sind richtig unerträglich,“ sagt Dr. Bryson.
Selbst wenn du keine Migräne bekommst, gibt es einige Gründe, warum Spannungskopfschmerzen (die, ganz nebenbei, nicht dasselbe wie Migräne sind) gehäuft direkt am Morgen auftreten. Zu verstehen, was deine Kopfschmerzen triggert, kann dir dabei helfen, sie besser zu behandeln und das Aufwachen zu einem geringeren Risiko werden zu lassen.
„Unser Ziel ist es, Menschen in die Lage zu bringen, dass sie die Kontrolle über ihre Kopfschmerzen haben,“ sagt Dr. Bryson.
Falls du jeden Morgen Migräne bekommen solltest, oder du nie Migräne hattest, sie dich jetzt aber plötzlich morgens heimsuchen, ist es eine gute Idee, einen Neurologen aufzusuchen, damit dieser ernste Erkrankungen ausschließen kann, solche wie idiopathische intrakranielle Hypertension oder Gehirntumore, sagt Dr. Bryson.

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