Wie man eine Woche als Freelancerin in Köln mit 3.100 € netto lebt

Illustration: Ira Bolsinger

Über Geld spricht man jetzt!

Bei Money Diaries sprechen wir über eines der letzten Tabus unseres Zeitalters: Geld. Hier erzählen uns Frauen, wie und wofür sie ihr hart erarbeitetes Gehalt in einer Woche ausgeben – und das bis auf den letzten Cent runtergebrochen.
In dieser Woche sprechen wir mit einer Freischaffenden in Köln mit einem Jahresbruttogehalt von 63.500 Euro.
Job: Freelancer
Branche: Medien
Alter: 31
Ort: Köln
Jahresgehalt (brutto): 63.500 €
Monatsgehalt (netto): durchschnittlich 3.100 €
Monatliche Fixkosten
Miete: 665 € – meine Hälfte der Miete, ich wohne mit meinem Freund zusammen.
Nebenkosten: 50 €
Telefonrechnung: 339 € – als Freelancer telefoniere ich sehr viel, vor allem auch international. Ich kriege auch eine ganze Menge Geld dafür zurück, weil ich die meisten Telefonate steuerlich absetzen kann.
Leasingrate Auto: 137 €
Krankenversicherung: 330 €
Reinigungskraft: 140 € – die Kosten übernehme ich alleine. Mein Freund und ich sind beide keine sonderlich ordentlichen Menschen, aber er wollte darauf bestehen, es selbst zu machen. Mir war das zu viel, also habe ich auf einer Reinigungskraft bestanden und muss die Kosten dafür jetzt selbst zahlen. Die Kosten lohnen sich und mir wird eine riesige Last abgenommen.
Netflix & Spotify: 20 €
Kreditschulden: 850 €

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