Porridge mal anders – Zoats sind das ideale Frühstück für alle, die heute noch trainieren

Foto: Anne Mühlmeier
Die Zeiten haben sich geändert. Twiggy und Kate Moss waren mal. Heute wollen wir Frauen sein, die stark und sexy sind. Rundungen haben, gesund aussehen und Kind und Job ohne Stress stemmen.
Fitness-Blogger, Fitness-Apps und Proteinpulver haben nun ihre Zeit zum Aufmarsch erkannt. Große Pos und weibliche Figuren verstecken wir nicht mehr, sondern wir zeigen, was wir haben.

Auf Instagram inspirieren uns Kayla Itsines, Pamela Reif und Hannah Bronfman fit zu werden – dank hartem Training.
Aber auch ich habe meine Ansichten geändert. Sonst habe ich mir die Hacken auf dem Laufband wund gelaufen, in der Hoffnung meinen Fettpölsterchen davonzurennen - und ehrlich gesagt, hatte ich immer recht wenig Spaß dabei. Zierlich und schlank sollte man als Model aussehen, da war für mich trainieren mit Gewichten ein absolutes No-Go. Jetzt mache ich Krafttraining und fühle mich großartig dabei. Das Training ist viel abwechslungsreicher als Laufen gehen und der Körper wird definierter. Also warum sollen sich nur Typen an Hanteln austoben – Gewichte können wir Mädels schon lange.

Seitdem ich nun im Sport mit Gewichten hantiere, habe ich auch einen ganz anderen Appetit. Ich wache morgens mit einem so großen Hunger auf, dass ich mir seit Neustem ab und an ein Porridge zubereite. Und zwar eine Mischung aus "Zoats" und "Proats" – abgeleitet von Oatmeal.

Das „Zoats" bekommt seinen Namen durch die gute alte Zucchini. Zoats bestehen jeweils hälftig aus Haferflocken und Zucchini-Raspeln - und sind somit eine Power-Low-Carb-Variante des altbekannten Oatmeal.

Da dein Körper nachts, während du schläfst, deinen vom Training gescholtenen Körper flickt, brauchst du morgens besonders viele Proteine, den Baustoff der Muskeln. Na, das fehlt noch in meinem Frühstück. Also mache ich mir "Proats", das kommt von Protein und heißt soviel wie, dass ich noch Eiweiß oder Proteinpulver mit in das Porridge mische.

„Proats" machen sich Bodybuilder schon seit Ewigkeiten zum Frühstück, da sie nach der langen Nacht ohne Essen auf ihre Energie (Proteine und ein wenig Carbs) kommen müssen. Von Bodybuildern könnte man übrigens sowieso echt viel lernen. Sie haben ein so ausgeklügeltes und detailliertes Verständnis von Ernährung und deren Auswirkung auf den Körper.

Eine warme Speise zum Frühstück macht sehr satt und so ist mein Hunger am Morgen aufs Erste ruhig gestellt.

Da ich mich nicht so recht entscheiden konnte, welches meiner Rezepte ich euch zeigen soll, habe ich beschlossen euch das „Zoatmeal" mit Proteinpulver zu zeigen, das „traditionelle" Zoatsrezept, unter das am Ende noch Eiklar unterrührt wird.

Lasst euch überraschen, wie lecker Zucchini in einer süßen Speise sein kann.
Foto: Anne Mühlmeier
Zutaten Zoatmeal (mit Protein Pulver):
- 20 g Haferflocken fein (wer lieber mehr Kohlehydrate am Morgen frühstücken will, kann auch 40 g Haferflocken verwenden, dann aber bitte 350 - 400 ml Wasser und/ oder Milch dazugeben)
- 1 EL geschrotete Leinsamen
- 170 g Zucchini
- 150 ml Milch (natur Mandelmilch)
- 100 ml Wasser
- Prise Salz
- 1/2 TL gemahlene Vanille oder Vanille Extrakt
- 20 g Eiweißpulver (mehr Pulver geht auch, schluckt aber dann mehr Flüssigkeit) - Süßen je nach Belieben

Zutaten Zoats (mit Eiklar):

- 20 g Haferflocken fein (wer lieber mehr Kohlehydrate am Morgen frühstücken will, kann auch 40 g Haferflocken verwenden, dann aber bitte 350 ml Wasser und/ oder Milch dazugeben)
- 1 EL geschrotete Leinsamen
- 170 g Zucchini
- 100 ml Milch (natur Mandelmilch)
- 100 ml Wasser
- Prise Salz
- 1/2 TL gemahlene Vanille oder Vanille Extrakt
- 2 Eiweiß
- Süßen je nach Belieben

1. Zucchini waschen und fein raspeln. (Wer lieber kein grün in seinem morgendlichen Frühstück haben will, kann die Zucchini auch schälen)
2. In einem Topf Haferflocken, Milch, Wasser mit einer Prise Salz aufkochen lassen. Dann Zucchini dazu geben, alles mit einem Gummischaber oder Holzlöffel rühren und darauf achten, dass es am Boden nicht anklebt.
3. Herd abschalten, Topf aber auf der Herdplatte lassen und etwas einkochen lassen. Vanille dazu geben.
4. Proteinpulver oder Eiklar einrühren und nochmal etwas auf der Herdplatte stehen lassen.
5. Je nach Belieben mit flüssigem Stevia, Honig oder Agavendicksaft süßen.
6. Anrichten. Oft mische ich noch Kakaopulver oder Zimt hinzu. Was der absolute Brüller ist, PB2, also entöltes Erdnusspulver. Deiner Kreativität sind hier aber keine Grenzen gesetzt. Als Topping geht alles was du gerne magst.

Feel free to experiment & enjoy!
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