Mit diesen Pflegefehlern schadest du deiner Haut mehr, als dass du ihr Gutes tust

Illustration: Anna Sudit
Es sind die kleinen Dinge im Leben. Genauso sind es die scheinbar unscheinbaren Fehler in unserer Beautyroutine, die der Haut mehr schaden, als man vermuten möchte. Wer auf diese Kleinigkeiten achtet, kann seine Pflege optimieren und ist auf dem besten Wege zu strahlender Haut.
1. Abschminktücher allein reichen nicht
Ja, es gibt sie, diese Abende, an denen man am liebsten so ins Bett möchte, wie man morgens das Haus verlassen hat. Aber dass es nicht gut für die Haut ist, geschminkt schlafen zu gehen, haben wir mittlerweile verinnerlicht. Gebrochene Wimpern, verstopfte Poren? Nein danke! Doch auch wer sich tapfer mit Abschminktüchern den Tag vom Gesicht holt, sollte wissen: Abschminktücher alleine reichen nicht. Zwar brechen sie die Struktur des Make-ups auf und reinigen so das Gesicht – aber nur oberflächlich. Schlimmer noch: Die Tücher hinterlassen Bakterien auf der Haut, die die Hautbarriere angreifen können. Also unbedingt nach dem Abschminken noch reinigen, mit einem passenden Waschgel oder –schaum. Danach ist die Haut bereit für die Nachtpflege.
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2. Das Gesicht nicht unter der Dusche waschen
Glaubt man den Schlagzeilen, ist Duschen eine wahre Wissenschaft. Es gibt die Frühduscher und diejenigen die abends duschen, das eine soll gesünder sein als das andere, aber bitte weder morgens noch abends zu lange, zu warm, zu oft duschen. Was definitiv stimmt: Die durchschnittliche Temperatur des Duschwassers ist zu warm für die empfindliche Gesichtshaut. Wer sich das Gesicht unter der Dusche wäscht, strapaziert die Haut. Hinzu kommt, dass Reinigungsmilch & Co. die feuchtwarme Umgebung der Dusche nicht mögen. Der Wechsel von dampfig-heiß zu kalt an duschfreien Tagen schädigt die Produkte und ihre Wirksamkeit. Besser in einem Medizinschrank lagern oder gleich ins Schlafzimmer stellen.
3. Investiere in deine Pflege
Natürlich muss man jetzt nicht direkt seine komplette Hautpflege durch La Mer oder Guerlain ersetzen. Doch für bestimmte Produkte lohnt es sich, etwas mehr auszugeben, um die Haut optimal zu pflegen (und natürlich zu verwöhnen). Grundregel ist: Die Produkte, die regelmäßig gebraucht werden und deswegen alle paar Monate aufgebraucht sind, sollten auch alle paar Monate bezahlbar sein. Eine Tagescreme sollte einen nicht plötzlich ins Dispo stürzen. Produkte für spezifische Bedürfnisse und gezielte Anwendungen, wie etwa Seren, Säuren und Masken, deren Formeln komplexer sind und sein müssen, sollten von hochwertigen Marken kommen oder sogar verschreibungspflichtig sein – und entsprechend mehr kosten.
4. Spare nicht an Produkten
Es müssen nicht gleich zehn Pflegeschritte wie bei den Koreanerinnen sein, um die Haut optimal zu pflegen. Zu wenig sollte es allerdings auch nicht sein. Einige glückliche Frauen da draußen brauchen womöglich nicht mehr als eine Reinigung und Feuchtigkeitscreme. Für alle anderen darf es aber ruhig etwas mehr sein: Je nach Beschaffenheit der Haut und den Pflegezielen sollte man vor der Feuchtigkeitscreme einen Toner in Erwägung ziehen, der die Haut optimal auf die Tagescreme vorbereitet. Auch ein Antioxidationsserum und UV-Schutz nach der Tagespflege ist ratsam, um die Haut vor den Strapazen des Tages zu schützen. Für nachts empfehlen sich entsprechende Recovery Seren und Masken. Die makellose Haut der Koreanerinnen zeigt schließlich: Mehr ist meistens mehr!
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