"Pretty please": So wird die Weiblichkeit durch Modetrends & Beautyroutinen konstruiert

Wie konstruieren Modetrends und Beautyroutinen eine Weiblichkeit in der Öffentlichkeit? Dieser Frage geht Künstlerin Allison Morris nach und betont und hinterfragt mit ihren Selbstporträts der Reihe „Pretty Please” die befremdlichen und sinnfreien Standards von als klassisch „weiblich” empfundenen Objekten und Traditionen – von Frisuren bis zur Veränderung des weiblichen Körpers wird dabei alles mit Humor unter die Lupe genommen und vor die Linse gestellt.
Durch ironische und übertriebene Anwendung dieser Kuriositäten lenkt Morris die Aufmerksamkeit darauf, was für eine Barriere sie zwischen der porträtierten Frau und der realen Welt aufbauen. Dabei geht Morris' Arbeit mit der Thematik humorvoll und satirisch um, und ermöglicht durch diesen Umgang mit der Materie erst das Identifizieren des absurden Begriffs der idealen Frau.

Morris' Kunst beschäftigt sich generell primär mit Themen der Repräsentation von Frauen, dem Konstrukt der Weiblichkeit, Schönheit, Jugend, Identität und der Performance aus einer feministischen Perspektive. Sie nutzt das Selbstporträt als Mittel, mit dem sie ihre Bilder und die Aussagen des Abgebildeten kontrolliert und den männlichen Blick fordert, indem sie selbst vor die Kamera tritt.

Alle Selbstporträts der Reihe ”Pretty Please” findet man in der Slideshow:

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