Die 9 schönsten Ski-Resorts in Osteuropa

Österreich, Frankreich und die Schweiz mögen mit ihren makellosen Pisten, promibeladenen Après-Ski-Partys und luxuriösen Fünf-Sterne-Resorts vielleicht die ruhmvollsten Skigebiete sein, aber diese Trips sind definitiv nicht billig. Ein Wochenende in Verbier würde die meisten von uns mehr als ein Monatsgehalt kosten; und obwohl es wundervoll wäre, neben Kate Moss Ski zu fahren, ist es mit ein wenig sorgfältiger Planung möglich, woanders auf die Piste zu steigen ohne dabei bankrott zu gehen. Hier möchten wir euch eine neue Gruppe europäischer Skigebiete vorstellen, die gepflegte Pisten, erschwingliche Unterkünfte und extrem billiges Bier anbieten.
Foto: Popova Sapka / Courtesy of Snow-Forecast.
Zare Lazareski, Mazedonien
Vor langer Zeit traf man in Mavrovo-Zare Lazareski nur auf örtliche Mazedonier. Aber nun da Europäer auf die extrem niedrigen Preise, langen Pistenläufe, guten Bedingungen und die beträchtliche Schneehöhe vor Ort aufmerksam geworden sind, tauchte Zare Lazareski auf dem Radar vieler abenteuerlustiger Skifahrer und Snowboarder auf. Der Tagespass kostet für Erwachsene nur 18 Euro, für Kinder nur 15 Euro.

Kopaonik, Serbien
Serbien ist längst bekannt für seine großartigen Musikfestivals im Sommer, doch das lebhafte Nachtleben ist in den Wintermonaten mindestens genauso verlockend. In Kopaonik zum Beispiel: Trotz seines idyllischen, rustikalen Charmes, zieht die örtliche Après-Ski-Szene eine Mischung aus internationalen Besuchern an. Nicht zu vernachlässigen sind natürlich auch die 55 Kilometer an Pisten und 12 Kilometer abenteuerlicher Tiefschneebahnen, die sich auf Gipfeln in 2017 Meter Höhe befinden. Genieße einen Aufenthalt im Apart Hotel & Spa Zoned, dessen türkische Bäder und Whirlpools deine erschöpften Muskeln entspannen werden.

Zakopane, Polen
Zakopane gilt als die Winterhauptstadt Polens und ist ein großartiges Reiseziel sowohl für Anfänger als auch für Profis. Durch einen starken Investitionszuwachs in den letzten fünf bis zehn Jahren hat sich der Ort als durchaus sehenswert bestätigt. Nicht nur die wunderschönen und gut in Stand gehaltenen Skipisten und -lifts überzeugen, sondern auch das Nachtleben, das vor allem durch gutes, preiswertes Bier besticht. Der Flughafen ist weniger als 2 Stunden vom Ort entfernt und die Tagespässe kosten in der Hauptsaison 30 Euro.
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Foto: Borovets / Snowtrex.
Špindlerův Mlýn, Tschechien
Falls dein typischer Skiurlaub aus 50 % Pisten und 50 % Hüttencharme besteht, dann solltest du dieses Jahr Špindlerův Mlýn einplanen. 25 Kilometer wunderschöner Abhänge und eine große Anzahl an Wirtschaften, Pubs und Après-Ski-Events machen dieses tschechische Idyll zu einer Win-Win-Destination für Erholungsskifahrer. Wenn du genug Zeit findest, bevor du ins Büro zurück musst, lohnt sich ein kurzer Schlenker nach Prag auf dem Heimweg.

Borovets, Bulgarien
Obwohl Frankreich, die Schweiz und Österreich die europäischen Platzhirsche in Sachen Skifahren sind, bietet Bulgarien exzellente, preisgünstige Resorts. Das älteste und größte davon ist Borovets. Es eignet sich gleichermaßen für Neueinsteiger und Profis; gute Einstiegspisten finden sich auf den niedrigeren Ebenen, während die anspruchsvolleren Pisten sich auf 2600 Metern Höhe und darüber hinaus befinden. Das Après-Ski ist ebenfalls erschwinglich.

Poiana-Brasov, Rumänien
Poiana-Brașov ist Rumäniens größtes und luxuriösestes Winterresort und ein sechstägiger Skipass kostet umgerechnet nur 126 Euro. Obwohl erfahrene Skiläufer hier ein wenig unruhig werden könnten, werden diejenigen, die auf entspannte Abfahrten aus sind genau in ihrem Element sein – ebenso wie Anfänger in der ausgezeichneten Ana-Skischule mit über 140 zertifizierten Trainern. Was die Unterhaltung außerhalb und nach der Piste angeht, stehen Elektro- und Housebeats im Fokus.
Foto: Poiana Brasov.
Jahorina, Bosnien
Jahorina war der Austragungsort der olympischen Skiwettkämpfe 1984 und wenn es gut genug für Olympia ist, dann ist es auch gut genug für uns. Unerschrockene Abenteurer können 20 Kilometer an Tiefschneepfaden genießen, während sich Anfänger und Hobbyfahrer mit dem Rest der Abhänge beglücken können. Diejenigen, die auf lebhaftes Après-Ski aus sind, werden in Jahorina, wie auch im nahegelegenen Sarajevo, genau das finden, wonach sie suchen. Eine neue Autobahn verbindet das Resort mit dem Internationalen Flughafen in Sarajevo, wodurch Jahorina noch zugänglicher wird – perfekt für lange Wochenendausflüge also!

Kolasin,Montenegro

Kolašin bietet 30 Kilometer an (überwiegend blauen) Pisten auf 1450 Metern über dem Meeresspiegel, die mit modernen Ski-Lifts erreicht werden können. Genieße einen Aufenthalt im Bianca Resort & Spa für derzeit 76,50 Euro pro Nacht und fahre direkt vom Abhang zum Spa hinab. Außerdem bietet der Ort auch Schneesafaris an, die man bei ausreichend Zeit definitiv nicht verpassen sollte.

Jasná, Slowakei
Über den Chopok verteilt gilt Jasná als eines der günstigsten Ski-Resorts in Europa – es ist moderner als die meisten seiner osteuropäischen Konkurrenten, während es über den Charme und Charakter der nahegelegenen österreichischen Resorts verfügt. Auf der Südseite des Chopok findet man Tiefschnee für die Ehrgeizigen, während die Nordseite ein gutes Netz an Pisten und die Mehrheit der Après-Ski-Bars bietet. Adrenalinjunkies können sich nach Herzenslust in den Red Bull "Freeride Zones" austoben.
Photo: Visit Scotland.
Wer es bei traditionellen und doch zauberhaften Zielen belassen will, kann sich folgende drei Empfehlungen zu Herzen nehmen:

Cairngorm, Schottland

Wer sich nicht mit den schottischen Highlands auskennt, kann es sich vielleicht nicht vorstellen, wie ein Skiurlaub in Großbritannien aussehen soll. In diesem Fall müssen wir einfach mal nach Cairngorm – ein großartiges Skigebiet mit guten Lifts, breiten Pisten und sogar einer Seilbahn.

Ischgl, Österreich
Österreichs Ischgl richtet sich eher an Anfänger und Amateure als an die großen Adrenalinjunkies (obwohl St. Anton, eines der besten Resorts in Europa, schnell per Auto erreicht werden kann, wenn man nach mehr Action sucht). Beheizte Sitze auf den Ski-Lifts sind bereits Grund genug für einen Besuch. Wen das nicht überzeugt, dann wird es die hohe Anzahl an Bergrestaurants und Bars an den Pisten tun. In Ischgl dreht sich alles um die häufigen Pausen.

Livigno, Italien
Im Gegensatz zu den meisten Skiresorts ist Italiens Livigno erstaunlich erschwinglich, weil es sich um eine steuerfreie (hurra!) Zone handelt. Es ist ein großartiges Resort für gemütliche Skiläufer (Fortgeschrittene könnten sich ein wenig eingeschränkt fühlen) ebenso wie für Snowboarder, sich mit einem extra installierten Snowboardpark besonders angesprochen fühlen können. Das Beste am Skifahren in Italien sind definitiv die Pizzerien auf den Pisten.
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