Susanne Kaloffs 5 gute Gründe für... Das Cape von das cape mädchen x Anita Hass

FOTO: Miriam Amro
Wer in Deutschland Mode- und Lifestyle-Magazine liest, der ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon mal über ihren Namen gestolpert. Seit fünf Jahren schreibt Susanne Kaloff ihre herrlich amüsante und zugleich wahnsinnig aufrichtige, wöchentliche Kolumne für die Grazia und arbeitet als freie Autorin u.a. für Welt und Myself. Bisher hat sie außerdem zwei Bücher geschrieben, die sich um "Elternkrankheiten" und "Liebeskrankheiten" drehen.

Nun wird sich Susanne Kaloff regelmäßig auch online austoben und für Refinery29 Germany jede Woche ein neues Trendteil ausprobieren. Im neuen Teil von "Susanne Kaloffs 5 gute Gründe für..." ist ein flauschiges Cape mit Message an der Reihe.


Immer wieder schön anzusehen, wenn aus Hass Liebe wird. In dem Fall entstand in Kooperation des Berliner Labels das cape mädchen und dem legendären Hamburger Store Anita Hass ein, na, na, na? Genau: ein Umhang mit Botschaft.

1. Liebe triumphiert stets über alles, selbst über schwarz-weiße Tage, von denen wir noch ein paar vor uns haben. Sehen wir es positiv: Es ist endlich wieder das perfekte Wetter für Wolle und Kaschmir. Das erinnert mich an die Geschichte mit meiner Wohnung. Im Sommer zog ich ein und hatte eine große Klappe: „Pff, eine Badewanne, wozu denn eine Badewanne?“ Es war ein stellenweise heißer Sommer und ich feierte meine zwei Balkone: „Also ohne Badewanne geht echt, aber ohne Balkon niemals!“ Nun ist es doch wider Erwarten ungemütlich geworden und ich würde sterben für ein Epson-Salt Bath.

2. Da das leider nicht geht, muss ich mir andere Wege suchen, um innerlich warm zu werden. Ein Mann schlug vor, ich könne doch ins Hamam gehen. Er hat nichts verstanden. Mensch, ich will doch nicht vor die Tür gehen, ins türkische Dampfbad radeln, mich nackig machen, schwitzen, und dann wieder durch die Affenkälte heim radeln. Dann ist doch alles für die Katz. Egal, ich habe ja jetzt das Cape, unterm dem sitze ich von morgens bis nachts am Schreibtisch und fühle nichts als Licht und Liebe durch meine Adern fließen.

3. An manchen Tagen verlasse ich meine Wohnung, auch dann, wenn es schneit. Das tat es vor ein paar Tagen ja tatsächlich, ich musste früh aufstehen und nach München fliegen. Um diese Uhrzeit des Tages habe ich nicht so richtig gerne Menschen um mich, weswegen ich mir gerne eine Bettdecke umlege zum Schutz vor schlechten Vibes und zugigen Gates. Die sieht halt leider immer so doof aus, also mit dem Federbett um die Schultern. Letzte Woche probierte ich es mit dem Cape und war baff: Es erfüllt wärmetechnisch den gleichen Zweck wie ein Plumeau, aber sieht um Längen schicker aus. Auch irgendwie seriöser. Gemütlich schlief ich im Flugzeug zwischen zwei Geschäftmännern und dachte: Wie dumm eigentlich, dass Männer noch nicht das Cape für sich entdeckt haben.

4. Josephine Gaede, Girlboss von das cape mädchen, entdeckte es bereits vor sechs Jahren auf einer Reise durch Italien. Dort sah sie ein wunderschönes gelbgraues Cape und verliebte sich sofort in seine softe Lammwoll-Textur. Das Anita Hass Modell ist grau, hat weiße Fransen und LOVE auf dem Rücken stehen. Vor allem aber kann man sich seine Initialen aufsticken lassen, was es unverwechselbar macht. Gut möglich nämlich, dass bald sämtliche Frauen dieses Cape tragen, und es spätestens auf der Weihnachtsfeier zu Verwechselungen kommen wird!

5. Ein Cape ist eigentlich ein dankbarer, sehr unkomplizierter Genosse, auch wenn ich Stimmen hörte, die rätselten, wie und wer und wann man es denn tragen solle. Naja, man wirft es ja über all das drüber, was man bereits anhat. Am besten macht es sich über einem dicken Rollkragenpullover, aber auch über einem Blazer (so hatte ich es auf meinem Ausflug nach München an) funktioniert es, weil man sich bei aufsteigender Hitze nicht erst umständlich ausziehen muss, sondern den Umhang einfach mit einer lässigen, großen Geste wie Sankt Martin abwirft.
Das LOVE Cape aus der Kooperation mit Anita Hass gibt’s bei anitahass.de oder dascapemaedchen.com für 280 €.
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