Die heißeste Sexfantasie für heute Nacht, wenn dein*e Freund*in nicht bei dir ist

Illustration: Anna Sudit.
Aus „Appetizer“ von Sommer Marsden.
„Denk dran, Ollie“, sagte Jamie. „Nur Zunge, Lippen, Zähne. Keine Finger. Kein Penetrieren. Das war’s für mich.“
„Alles klar“, sagte Oliver. Er war genauso aus der Puste wie ich.
Er sah erst zu mir rüber. Meine Wangen liefen rot an, mir wurde warm. Was dachte er? Über das, was wir hier taten. Über uns. Ich schaute an ihm herunter und bemerkte die Beule in seiner Hose. Und wenn mich nicht alles täuschte, war es keine kleine.
Er beugte sich vor, als würde er beten, und küsste meine Schenkel. Erst die eine Innenseite, dann die andere. Alle Zweifel waren wie weggeblasen. Seine Lippen bewegten sich nach oben, küssten mich dort, zwischen Schenkel und Schamlippen, wo die Haut besonders empfindlich ist. Er küsste meinen Venushügel, leckte wilde Achten entlang meiner Schamlippen. Ich hob meine Hüfte an, schob sie seinem Mund entgegen und dann passierte das, was wir beide so sehr wollten. Seine feuchten Lippen saugten sich an meinen Körper, seine Zunge, warm und weich, machte pausenlos weiter, bis ich meine Finger fest in die Armlehne krallte.
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Jamie saß uns gegenüber und beobachtete mich. Sein Schwanz war hart, seine Augen feucht vor Glanz, seine Lippen zu einem verschmitzten Lächeln geformt. Es gefiel ihm fast so gut wie mir.
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ihn meine Fantasie so erregen würde.
„Lass sie kommen“, flüsterte er in den Raum.
Oliver spitzte seine Lippen, er zog mit seiner Zunge an meiner Klitoris, spielte immer weiter mit ihr herum, stupste sie mal nach oben, leckte sie im Kreis, bis ich vor Stöhnen kaum mehr Luft bekam. Dann hörte er auf. Sein Kopf blieb zwischen meinen Beinen vergraben, aber er berührte mich nicht mehr. Ich spürte seinen Atem noch, ich wollte kommen, ich musste kommen.
Oliver blickte nach oben, sah mich an mit seinen tiefblauen Augen und einem zufriedenen Grinsen. Er atmete warme Luft in meinen feuchten Schritt. Dann setzte er erneut an, leckte, saugte.
Ich kam mit einem lauten Schrei, meine Hüfte zitterte. Ich zog sie reflexartig nach oben, Ollies Zähne berührten meine Schamlippen leicht. Dann sank ich zurück, atmete tief und musste lachen.
„Gut?“, fragte Jamie sofort. Er fragte uns beide.
„Gut“, sagte ich sofort, noch immer schnaufend.
„Noch mal?“, fragte Oliver.
Bevor ich etwas sagen konnte, nickte Jamie und sagte, „Ja, aber nach dem ersten Mal ist sie immer etwas sensibler. Du musst ihre Beine festhalten.“
Ich blinzelte kurz, doch mir blieb überhaupt keine Zeit, da hatte Oliver meine Beine mit seinen großen Händen schon nach unten gedrückt. Ich bemerkte seine langen Finger und stellte mir vor, wie es sich anfühlen würde, von diesen starken, langen Fingern gefickt zu werden.
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Das Gefühl seines Mundes zwischen meinen Beinen zog mir den Boden unter den Füßen weg. Er drang mit seiner fremden Zunge in mich ein, hielt mich mit seinen fremden Händen fest. Es grenzte an Schmerzen, „bitte, bitte…“ murmelte ich. Das Gefühl nahm meinen ganzen Körper ein.
Ich hatte meine Augen nur noch einen Spalt geöffnet, aber ich sah, wie Jamie bestätigend nickte. „Mach weiter, sie sagt das immer. Irgendwann kommt der Punkt –“
Oliver leckte intensiver, plötzlich ging ein Stromschlag durch meinen gesamten Körper. Ein heißer Strahl Befriedigung. Jamie lachte. „Da ist er. Der Punkt, an dem das Erlebnis in ihrem ganzen Körper stattfindet.“
Ich zitterte im ganzen Körper, ließ mich nieder und merkte, wie aufgelöst ich war. Wie willig ich war. In meinem Kopf stieß er mit seinen Fingern langsam in mich vor, ich ließ ihn sein Spiel spielen. Ich ließ ihn mich spielen, mit diesen großen, starken Fingern, während er um sein Leben lutschte und saugte.
„Uuuund da ist er…“, sagte Jamie, als ich zum zweiten Mal kam. Meine Stimme war nur noch ein Hauch meinerselbst. Ich hielt mich an Olivers Händen fest, krallte mich an seine dicken braunen Haare. Dann setzte er sich zurück und schaute erst Jamie an, dann mich. „Danke, Jamie, danke, Blair“, flüsterte er, während er demütig nickte.
„Schön dich kennenzulernen“, kriegte ich gerade noch so heraus, zu etwas anderem war ich noch nicht fähig. Ich stand unter Strom.
Er stand auf, mein Blick fiel sofort auf die Konturen seines Glieds. Es fiel mir unglaublich schwer, ihm nicht einfach die Hose vom Leib zu reißen und nach ihm zu fassen. Nur für einen Moment. Was er wohl mit diesem Schwanz tun würde? Ob er sich im Aufzug gleich einen runterholte? Ob zu Hause eine Freundin wartete, die er gleich ficken würde?
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Jamie ertappte mich dabei, wie ich an Oliver entlang blickte, und zog eine Augenbraue hoch. Bevor einer von uns auch nur ein Wort aussprechen konnte, war Oliver schon aus der Tür.
Jamie streckte mir seine Hand aus. „Komm“, sagte er.
„Zweimal“, teaste ich ihn. Ich stand auf, meine Knie waren weich, ich bewegte mich langsam auf ihn zu. Bevor er etwas sagen konnte, fiel ich auf die Knie und öffnete seinen Reißverschluss mit zittrigen Fingern. Ich zog seinen Penis raus und fing an, ihn lecken. Meine Fantasie war wahr geworden, und ich zelebrierte es mit einer meiner liebsten Sachen: Blowjobs.
Seine Finger fuhren durch meine Haare, er legte sie hinter meine Ohren und schaute mir aufmerksam zu. Er streichelte meine Wangen, während ich tiefer und tiefer ging, bis meine Lippen den Ansatz seines Schwanzes berührten. „Ich kann nicht mehr warten, Baby“, sagte er.
Als ich nicht aufhörte, zog er leicht an meinen Haaren. Ich spürte, wie ich feucht wurde. Ich stand auf, er hob mich in seine Arme und stülpte mich über seinen steifen Penis.
„Das war das Heißeste, was ich je gesehen habe“, lachte er.
„Nein“, sagte ich, „das ist das Heißeste, was ich je gesehen habe.“ Ich spürte, wie hart er war, wie schnell sein Herz raste, wie angespannt jeder einzelne Muskel in seinem Körper war. Er stöhnte, schnaufte, meine Hände liefen über seine Arme.
„Blair –“
„Mich haben gerade Lippen geleckt, die ich nicht kenne“, flüsterte ich ihm ins Ohr.
Jamie stöhnte laut.
„Seine Zunge war in mir“, sagte ich.
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Jamie stieß noch einmal mit aller Kraft. Ich bemühte mich, vorsichtig von ihm abzusteigen, bevor wir ineinander fielen.
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