Wie Virtual Reality deinen Sex, deine Reisen & deinen Alltag verändert

Virtual-Reality-Brillen sind das nächste iPhone: Vor zehn Jahren noch Zukunftsmusik, heute ganz normaler Alltagsbegleiter, Wecker, Kamera, Musiksammlung, Kommunikationsmittel und Bahnfahrtenretter in Einem.

Wenn über Europas größte Spielemesse Gamescom, die letztes Wochenende zu Ende gegangen ist, berichtet wurde, dann in einem Atemzug mit Virtual-Reality-Headsets. Die Skibrillen-artigen Konstrukte heißen Oculus Rift oder Gear VR und machen es möglich, sich durch Welten zu bewegen, ohne sich wirklich zu bewegen.

Das klingt nach staubigem Sci-Fi-Roman, hat aber das Potential, unser Leben zu revolutionieren. „Dieses Kind wird Gaming, Filme, Fernsehen, Musik, Design, Medizin, Sex, Sport, Kunst, Reisen, Social Networking, Bildung und die Realität verändern“ titelte die US-Wired schon 2014. Die Rede ist von Oculus Rift-Gründer Palmer Luckey: Der 23-Jährige hat Virtual Reality zu Mainstream gemacht. Mittlerweile wurde sein Unternehmen von Facebook gekauft. Doch wie soll Virtual Reality in einem Alltag aussehen, in dem eine Playstation nicht unbedingt eine Rolle spielt?