Eine werdende Mutter erklärt, dass sie die Schwangerschaft hasst – und erntet Kritik

Dieser Artikel erschien zuerst am 25. Juli 2017 bei HuffPost.
Eine Britin hat auf Instagram erklärt, wieso sie ihre Schwangerschaft nicht genießen kann. Für ihre Ehrlichkeit bekommt sie nicht nur Zuspruch.
Schwanger zu sein wird von vielen Frauen, aber auch in den Medien oftmals idealisiert. Stars lassen sich mit ihren Babybäuchen ablichten, Bloggerinnen schreiben darüber, wie toll es ist, dass in ihnen ein neues Leben entsteht.
Der allgemeine Tenor: alles schön, alles entspannt, alles prima. Doch dass Schwangerschaften oft auch anstrengend und beschwerlich sein können, liest man selten.
Kein Wunder also, dass der Instagram-Post einer Britin für Furore sorgt. Luisa Zissman postete vor einigen Wochen ein Foto von sich. Das Bild an sich ist unspektakulär. Das, was sie dazu schreibt aber, sorgt bei anderen Usern für Kontroversen.
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Zissman macht auf dem Selfie einen etwas genervten und erschöpften Eindruck und erklärt in der Bildunterschrift, was es damit auf sich hat:
„Ich fühle mich krank und liege mit Ellie im Bett … ich hasse es, wenn ein Baby in mir heranwächst. Ich genieße absolut nichts an der Schwangerschaft. Außerdem dauert es eine Ewigkeit. Ich habe das Gefühl, das geht schon ewig so.“

Mit ihrer Ehrlichkeit stößt sie vor allem auf Kritik

Durch ihren ehrlichen Post stößt der Reality-TV-Star jedoch nicht nur auf positives Feedback. Viele Nutzerinnen fühlen sich von Zissmann angegriffen. In ihren Augen ist der Post überheblich und arrogant. In den Kommentaren machen sie ihrem Ärger Luft.
„Veräppelst du mich gerade?“, schreibt eine Userin. „Wie kannst du sagen, dass du es hasst? Hast du auch nur eine einzige Minute an die gedacht, die seit Jahren versuchen, schwanger zu werden, aber es einfach nicht schaffen? Du bist so egoistisch und du weißt genau, wie Babys entstehen, also hör am besten einfach damit auf. Es gibt so viele Frauen, die davon träumen, ein Baby zu bekommen und du bist bereits mit deinem dritten schwanger.“
Wir finden: Gut, dass die Britin so ehrlich über ihre Gefühle in der Schwangerschaft spricht. Es ist eben nicht immer alles wundervoll, wenn man ein Kind erwartet. *Spoiler* Das bleibt übrigens auch danach so.
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