Was du wissen solltest, bevor du dir ein Intimpiercing stechen lässt

Illustration: Mallory Heyer
Im Prinzip ist es nichts Besonderes, sich ein Intimpiercing stechen zu lassen. Solange man sich in professionelle Hände begibt, hat man nichts zu befürchten, sagt die ausgebildete Piercerin Elayne Angel, Mitglied der Association of Professional Piercers (APP) und Autorin des Buches The Percing Bible. „Das Besondere an Genitalpiercings ist, dass sie das Potential besitzen, sexuell zu stimulieren – im positiven wie negativen Sinne. Aber ansonsten unterscheiden sie sich nicht großartig von anderen Piercings, sondern sind normalerweise eine sichere Angelegenheit“, so Angel.
Wenn keine gesundheitlichen oder anatomischen Probleme vorliegen, sei es ihrer Meinung nach nicht einmal dringend nötig vor dem Stechen einen Arzt zu konsultieren. Andererseits sollte man ein Intimpiercing auch nicht mal eben am Kiosk um die Ecke „einkaufen“. Eine ausführliche Beratung durch einen Profi, mit dem man die beste Art sowie ideale Platzierung des Piercings bespricht, ist unabdingbar. Denn jeder Körper unterscheidet sich individuell in Größe und Aussehen. Entscheidet man sich für ein Piercing im Genitalbereich, sollte man sich darüber bewusst sein, dass man möglicherweise seine eigene Anatomie dadurch verändert.
Die Gründe, warum sich Menschen dazu entscheiden, ein Piercing stechen zu lassen, sind immer persönlicher Natur und äußerst vielfältig. Bei Intimpiercings ist die Chance ziemlich jedoch oft ziemlich hoch, dass der Beweggrund etwas mit Sex zu tun hat. Wie bei allen anderen Sexthemen gilt auch hier die Devise: Aufklärung und Sicherheit führen im Idealfall zu einer Menge Freude. Falls ihr über ein Intimpiercing nachdenkt, haben wir in der Slideshow ein paar Antworten auf brennende Fragen für euch vorbereitet, die ihr euch vielleicht schon immer gestellt habt:
Das könnte dich ebenfalls interessieren: