Gehaltsreport 2018: In diesen Berufen verdient ihr dieses Jahr am besten

Foto: Rockie Nolan
Über Gehälter spricht man nicht, das ist in Deutschland die Regel. Die Online-Jobplattform StepStone bringt mit ihrem neuen Gehaltsreport ein wenig Licht ins Dunkel. Bereits zum siebten mal in Folge hat das Unternehmen eine ausführliche Studie veröffentlicht, die zeigt, was Fach- und Führungskräfte 2018 hierzulande verdienen. Dafür wurden die Bruttogehälter von rund 50.000 Fach- und Führungskräften ermittelt und nach Berufsfeld, Region, Branche und Berufserfahrung aufgeteilt. Demnach liegt das Durchschnittsgehalt bei rund 58.150 Euro jährlich. Die Ergebnisse zeigen vor allem, dass zwischen den Branchen weiterhin große Gehaltsunterschiede bestehen. In welchen Berufen könnt ihr 2018 am besten verdienen?

In diesen Berufen bekommt ihr das höchste Gehalt

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Das höchste Gehalt gibt es in den Berufsgruppen, von denen wir es auch erwartet hätten. Ärzte liegen mit einem Durchschnittsgehalt von 84.230 Euro auf Platz eins, gefolgt von Banking-Spezialisten mit 70.890 Euro, sowie Ingenieuren und IT-Spezialisten (66.960 Euro und 64.840 Euro). So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Pharmaindustrie gemeinsam mit Banken und der Autoindustrie das Spitzentrio mit den höchsten Gehältern bildet. Zum Vergleich: Mitarbeiter der Pharmaindustrie bekommen knapp 30 Prozent mehr Gehalt als Fachkräfte im Bereich Agentur, Werbung, Marketing und PR, die durchschnittlich 48.000 Euro jährlich verdienen.

Ein Studium zahlt sich aus

Der Gehaltsreport zeigt, dass sich eine akademische Ausbildung in jedem Fall lohnt. Fachkräfte mit Universitätsabschluss werden mit durchschnittlich 64.700 Euro deutlich besser bezahlt als Angestellte ohne einen Studienabschluss (44.500 Euro). Studienfach Nummer eins ist dabei (Zahn-)Medizin, gefolgt von Rechtswissenschaften. Auch bei langjähriger Berufserfahrung bleibt die Gehaltslücke zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern bestehen. Promovierte Akademiker erhalten im Schnitt 17.100 Euro mehr als ihre Kollegen mit einem Diplom oder Masterabschluss. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, insgesamt wirkt sich ein abgeschlossenes Studium jedoch positiv auf den Lohn aus.

Auch der Arbeitsort entscheidet

Neben Abschluss und Branche gibt es jedoch noch andere Faktoren, die das Gehaltsniveau beeinflussen. So zum Beispiel das Bundesland, in dem sich eure Arbeitsstelle befindet. Dafür gibt es verschiedene Ursachen wie die Lebensunterhaltungskosten, den Mietspiegel oder die Anzahl der Unternehmen in einer Region.
Spitzenreiter ist mit einem Durchschnittsgehalt von 63.350 Euro Hessen, auf Platz zwei und drei liegen Baden-Württemberg mit 62.100 Euro und Bayern mit 61.700 Euro. Am niedrigsten sind die Gehälter in Sachsen-Anhalt (44.223 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern ((42.648 Euro). Wie zu erwarten bezahlen große Unternehmen mit 15 Prozent mehr Lohn ihre Mitarbeiter überdurchschnittlich gut.
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Hier entlang geht es zum vollständigen Gehaltsreport von StepStone.
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