Elyas M'Barek lästert über Influencer

Hab sie nach ihrem Beruf gefragt, sie hatte keine Antwort.@carodaur

Ein Beitrag geteilt von Elyas M'Barek (@elyjahwoop) am

Mit dem Begriff Influencer verhält es sich wie mit dem Wort Feminismus – viele stören sich am Wording, verdrehen die Augen, halten's für unnötig und machen sich darüber lustig. Caro Daur bekommt es gerade ganz besonders ab: Letzen Donnerstag traf sie bei einer Veranstaltung von IWC in München auf einen zu Scherzen aufgelegten Elyas M'Barek, nachdem ein Reporter die beiden zum Selfie aufforderte, postet der den Schnappschuss mit der Bildunterschrift: „Hab sie nach ihrem Beruf gefragt, sie hatte keine Antwort.@carodaur“. Vor laufender Kamera veräppelt er sie, weil sie das Bild nicht direkt posten will: „Sie muss ja was verkaufen dabei! Ich muss irgendein Produkt in die Hand nehmen, damit sie es postet. Das ist doch bei euch so…“. Witzig fand sie das nicht, aber lächelt höflich in die Kamera. Sie kennt diese Witze zur Genüge.
Werbung
Bloggern und Influencern wird gerne unterstellt, dass sie den ganzen Tag shoppen, super oberflächlich sind und eigentlich ja gar nicht richtig arbeiten. Dabei muss doch klar sein: Wer 1,1 Millionen Fans bei Instagram hat, der führt sein eigenes Unternehmen. Caro Daur postet drei Fotos am Tag, alles ist durchdacht und organisiert. Sie ist quasi Redakteurin, Fotografin und Art Direktorin gleichzeitig für ihre Kanäle. Durch ihre Markenkooperationen soll sie geschätzt eine Million Euro jährlich verdienen – das kommt nicht von ungefähr.
Auch wenn Elyas mit seinem Post 114.067 Herzen bei Instagram kassiert hat, halten die Influencer zusammen. „
Ganz abgesehen davon, dass ich es schon sehr fragwürdig finde, dass ein erwachsener Mann es scheinbar nötig hat, sich dadurch zu profilieren, indem er sich über eine junge Frau lustig macht und sich damit über sie stellen möchte, fand ich die viele Kommentare dazu einfach unfassbar“, sagt Masha Sedgwick. „Einem Menschen so viel Hass entgegenzubringen, nur weil sie ein Foto mit Elyas hat und Geld damit verdient Social Media Influencer zu sein, hat mich ehrlich schockiert. Ich habe selten unter einem Post so viel Neid, Hass und Unzufriedenheit gegenüber Influencern herausgelesen. Plötzlich wurden alle Blogger verteufelt und als dumme Gören abgestempelt, die auf der faulen Haut liegen und ’nur vor der Kamera ein bisschen posen müssen‘ was mir mal wieder bewies, wie ignorant und engstirnig manche Menschen einfach sind. Übrigens auch Elyas M’Barek, wenn man mich fragt.“
Die netten Worte der Kollegin helfen Caro vielleicht auch über den neuesten Spott: Das „Manager Magazin“ hat ein kritisches Interview mit ihr veröffentlicht; und die nicht beantworteten Fragen gleich dazu. Das soll sie in eine Ecke stellen, die undurchsichtig ist.
Auch dazu will gesagt sein: Dass Caro nicht Klartext über ihr Bankkonto sprechen will, kann man ihr nur schwer vorwerfen. Wer spricht schon offen über sein Gehalt – auch Elyas M'Barek tut das nicht.
Werbung